Bahrain, Japan und die Türkei, drei Grands Prix, die aktuell immer wieder ein Thema sind. Bei Bahrain stellt sich die Frage, ob das vorerst abgesagte Rennen in diesem Jahr noch nachgeholt werden kann. Im Land gibt es aus Regierungskreisen die klare Ansage, die Unruhen hätten sich beruhigt und es sehe sehr gut aus. Bernie Ecclestone ist nicht ganz so optimistisch.

"Es ist schwer zu sagen. Wenn sie das Rennen machen können, kommen wir sicher gerne hin. Aber wir bräuchten eine Garantie, dass es keine Probleme gibt. Im Moment weiß ich aber nicht, wie das jemand garantieren könnte, denn es mag jetzt friedlich sein, aber wer weiß das für die Zukunft?", sagte der Formel-1-Boss in Istanbul.

Japan findet statt

Zuversichtlicher klang er beim Thema Japan Grand Prix. Das Land leidet zwar nach wie vor unter den Folgen des Erdbebens vom März, der Brite betonte aber, es gebe keine Zweifel daran, dass das Rennen gefahren werden könnte. Was die Zukunft des Türkei Grand Prix betraf, so hatte Ecclestone Hoffnung. "Wir fahren hier gerne für die gleichen Gebühren, die andere Europa-Rennen bezahlen, etwa Ungarn. Andere Länder scheinen zu glauben, die Formel 1 sei gut für sie", sagte er.

Sollte die Türkei glauben, sie brauche keine gute Public Relations Arbeit, dann sei das für ihn schon in Ordnung, meinte Ecclestone weiter. "Es liegt an ihnen, sich das zu überlegen, ich kann das nicht für sie machen. Aber wie schon zuvor gesagt, ich hoffe, wir können das am Wochenende alles klären. Wir wollen hier nicht weg."