Bei Williams durften am Freitag beide Piloten ran. Rubens Barrichello stieg als erstes ins Auto, was sich als Glücksgriff herausstellte. Gegen Mittag musste Williams aufgrund eines Öllecks den Motor wechseln, weswegen Teamkollege Pastor Maldonado lange untätig in der Garage herumsitzen musste. Erst gegen Ende des Trainings konnte der Venezolaner auf die Strecke gehen - und auch dann reichte es nur für wenige Runden und Platz elf.
"Erst verloren wir Zeit durch den Motorwechsel, dann hatte ich ein Problem in meiner Installationsrunde", ärgerte sich Maldonado. Wieder lag es am Motor. "Es war ein kleineres Problem als zuvor. Am Ende konnte ich einen längeren Run fahren, aber am Wichtigsten war, dass ich das neue Aero-Paket testen konnte", erzählte der Williams-Pilot. Im Gegensatz zu ihm konnte Barrichello eine Rennsimulation abspulen.
"Ich fuhr auf neuen Reifen raus. Das Auto fühlte sich okay an, aber wir sind immer noch nicht da, wo wir eigentlich sein wollen", verriet der Brasilianer. Alles in allem war man bei Williams mit dem Testtag zufrieden. "Wir haben unser Programm fast vollständig abgespult. Es sieht so aus als würde es morgen regnen", verriet Technikdirektor Sam Michael. Den letzten Testtag in Barcelona wird Williams wieder ohne KERS absolvieren. "Doch wir hoffen, dass wir das System in Melbourne nutzen können", sagte Michael.



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