Die beiden Toro Rosso Piloten werden morgen von den Startplätzen 16 und 17 aus ins Rennen starten. Dass Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi im Qualifying immer wieder Probleme haben liegt für Alexander Wurz an der Unerfahrenheit der Piloten. "Die überfahren den Toro Rosso im Qualifying ständig", analysierte der Österreicher im ORF. Alguersuari, der vom besseren Startplatz aus ins Rennen geht, zeigte sich nach dem Qualifying zurückhaltend zufrieden.

"Wir können einigermaßen zufrieden sein mit diesem Resultat weil es hier sehr leicht ist auf der kurvigen Strecke Zehntelsekunden zu verlieren", sagte der Spanier. "Ich muss mich bei meinem Renningenieur bedanken weil er ein gutes Verständnis für mich aufgebaut hat und mit seinen Entscheidungen fast immer richtig liegt. Ich war sehr glücklich mit der Balance des Autos und ich glaube, dass ich auf den Options alles herausgeholt habe. Wir haben das Auto im Vergleich zu gestern verbessern können und ich glaube, dass uns auch morgen noch ein Schritt nach vorne gelingt."

Keine gute Runde erwischte Buemi. Der Schweizer steht zwar nur einen Startplatz hinter seinem Teamkollegen, die beiden Toro Rosso Fahrer werden allerdings durch 7/10 Sekunden getrennt.

"Ich bin nicht glücklich mit meiner Performance", sagte Buemi. "In Q2 bei meinem letzten Run versuchten wir nur eine fliegende Runde mit wenig Benzin. Ich machte aber einige kleine Fehler die mich am Ende viel Zeit gekostet haben. Ich will Jaime zu seiner starken Runde gratulieren. Wir müssen hart arbeiten um uns für morgen vorzubereiten, im Rennen ist alles möglich. Jaime hat gezeigt, dass wir nicht weit von der Konkurrenz weg sind. Wir haben auch in Suzuka nicht erwartet Punkte zu holen und dies war dann der Fall. Vielleicht passiert es auch hier."

Chefingenieur Laurent Mekies war nicht unzufrieden und sieht sein Team auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. "Unsere Performance im Vergleich zu unseren Mitbewerbern war nicht schlecht", sagte Mekies. "Wir sind von den Rundenzeiten her nahe an Force India, Sauber und Williams dran. Es gibt sechs Autos innerhalb von zwei Zehntelsekunden und wir sind am Ende dieser Gruppe. Das erste Korea Rennen wird voller Überraschungen sein mit den engen Leitplanken und den guten Überholmöglichkeiten. Hoffentlich wird es eine gute Show."