Rubens Barrichello fährt zwar nicht mehr für Ferrari, doch der Italien-GP bleibt weiterhin ein spezielles Rennen für den Brasilianer. "Drei Siege und zwei Podestplätze machen das Autodromo Nazionale statistisch gesehen zu meiner besten Rennstrecke. Ungeachtet der Zahlen liebe ich diesen Kurs", erzählte Barrichello.

Bei Williams hat man sich bestens auf den Grand Prix vorbereitet, weshalb der Brasilianer optimistisch auf das Wochenende blickt. "Wir haben das Auto den Anforderungen der Strecke in Sachen Downforce und Kerbs angepasst. In Spa lief das Rennen nicht nach Wunsch, aber in Monza werden wir wieder unsere Stärke beweisen", sagte Barrichello. Nico Hülkenberg kann nicht ganz mit der Erfolgsstatistik von Barrichello mithalten.

Der Deutsche fuhr bisher nur ein GP2-Rennen in Monza, stand allerdings auf dem Podium. "Ich habe sofort den Highspeed-Charakter der Strecke und die damit verbundenen Herausforderungen geliebt. Ich gehe sicherlich mit Respekt in das Wochenende, aber ich will auch endlich den Lohn für meine harte Arbeit ernten und ein besseres Ergebnis holen", verriet Hülkenberg. "Spa war frustrierend. Ich will sichergehen, dass wir in Monza unsere Chancen umsetzen."