Die Zuverlässigkeit des Getriebes und die Motor-Getriebe-Einheit ist Lotus schon seit längerem ein Dorn im Auge. Für 2011 sucht der Rennstall deshalb einen neuen Lieferanten. Bei Renault soll Lotus nun fündig geworden sein, allerdings soll es nicht nur beim Getriebe bleiben. Die Franzosen sollen Lotus künftig auch mit Motoren beliefern, womit der Neueinsteiger 2011 mit den gleichen Aggregaten wie Red Bull Racing an den Start gehen würde.
Laut Autosport steht der Motorendeal zwischen Lotus und Renault kurz vor dem Abschluss, allerdings braucht Lotus die Zustimmung von Cosworth. Grund: Der Vertrag mit Cosworth läuft noch weitere zwei Jahre und soll keine Ausstiegsklauseln seitens Lotus beinhalten. Noch ist unklar, ob Lotus sich aus dem Vertrag "freikaufen" kann oder ob der Rennstall gezwungen ist, seine Renault-Ambitionen aufzuschieben.
Beide Seiten halten sich bis dato zur Motoren-Causa bedeckt. "Wir haben einen Vertrag mit Cosworth und mehr gibt es dazu nicht zu sagen", meinte Lotus-Technikdirektor Mike Gascoyne. Mark Gallagher von Cosworth erklärte: "Wie die anderen, neuen Teams hat auch Lotus einen Dreijahresvertrag mit Cosworth unterschrieben und sie sind zufrieden mit unseren Motoren und dem Job, den wir während dieser F1-Saison gemacht haben."



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