Die Strecke im königlichen Park von Monza ist einzigartig im Formel-1-Rennkalender. Auf der einzigen High-Speed-Strecke der Saison bringen die Teams extra entwickelte Aerodynamik-Pakete zum Einsatz. Auch Sauber hat neue Flügel im Gepäck. "Das Paket bietet verschiedene Optionen für den Heckflügel und Versionen für den Frontflügel", verrät Technikchef James Key.

Trotz der Fragezeichen angesichts der Streckencharakteristik erwartet Sauber ein schwieriges Wochenende. "Es wird bestimmt kein einfaches Wochenende für uns, weil der Kurs unserem Auto eigentlich nicht gut liegen dürfte", gesteht Pedro de la Rosa. "Aber wir haben bei anderen Gelegenheiten, beispielsweise in Budapest, bewiesen, dass wir auch auf Strecken gut sein können, die uns theoretisch Schwierigkeiten machen sollten."

Herausforderung Kerbs

Auch de la Rosas Teamkollege Kamui Kobayashi rechnet mit Problemen, obwohl er eigentlich gerne in Monza fährt. "Ich mag den Kurs recht gern, obwohl ich denke, dass er für unser Auto schwieriges Terrain ist. Um unsere Chancen zu optimieren, müssen wir für das Auto die bestmöglichen Lösungen finden und dürfen uns am Wochenende keine Fehler erlauben", sagt der Japaner. "Mein Ziel ist es auf jeden Fall, weitere Punkte zu sammeln, ehe wir anschließend nach Asien weiterziehen."

Neben der Aerodynamik kommt in Monza auch der Aufhängung eine wichtige Rolle zu. Das Auto muss über die hohen Randsteine fahrbar sein. "Wenn das Auto das gut wegstecken kann, lässt sich Zeit gewinnen", glaubt Key. "Es ist schwierig für uns, Erwartungen zu formulieren, weil Monza so einzigartig ist. Womöglich liegt die Strecke unserem Auto nicht sehr gut, deshalb werden wir hart arbeiten, um das maximal Mögliche zu erreichen."