Jetzt ist die Motorsport-Sensation in trockenen Tüchern: Max Verstappen wird beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (14.-17. Mai 2026) erstmals an den Start gehen. Die Bestätigung geht aus einer Pressemitteilung von Mercedes-AMG am Montagmorgen hervor, in der der viermalige Formel-1-Weltmeister als Einsatzfahrer genannt ist.
Verstappen fährt für das werksunterstützte Mercedes-AMG Team Verstappen Racing. Der Niederländer teilt sich den #3 Mercedes-AMG GT3 mit seinen Teamkollegen Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella.
Mit Verstappen: So startet Mercedes-AMG bei 24h Nürburgring 2026
Für den Einsatz des Verstappen-Fahrzeuges ist das aus der DTM bekannte Team Winward Racing verantwortlich. Der Rennstall aus Altendiez führt noch einen weiteren Mercedes-AMG GT3 an den Start: Die AMG-Werksfahrer Maro Engel, Fabian Schiller, Luca Stolz und Maxime Martin wechseln sich hinterm Steuer des #80 Autos ab. Darüber hinaus seien laut Mercedes-AMG weitere, noch nicht genannte Kundensporteinsätze von Mercedes-Teams geplant.
Der Fokus liegt natürlich auf dem Mercedes rund um Superstar Verstappen, der schon letztes Jahr mit seinen Nordschleifen-Starts für weltweite Aufmerksamkeit sorgte. Fans werden keine Schwierigkeiten haben, seinen #3 Mercedes-AMG GT3 dieses Jahr auf der Nordschleife zu erkennen: Das Fahrzeug ist im blau-rot-gelben Design von Red Bull gehalten - der Dosenhersteller unterstützt das Programm.

Max Verstappen: "24-Stunden-Rennen schon lange auf Wunschliste"
"Der Nürburgring ist ein besonderer Ort", wird Verstappen in der Pressemitteilung zitiert. "Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht. Das 24-Stunden Rennen auf dem Nürburgring steht schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können."
2025 gewann Verstappen nach der Erlangung seiner Permit sogleich bei seinem NLS-Debüt - damals noch am Steuer eines Ferrari 296 GT3. Der 28-Jährige: "Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm mit NLS2 und dem 24-Stunden-Rennen einfließen lassen können."
Inzwischen ist sein eigenes Team Verstappen Racing, das sich auch in der GT World Challenge engagiert, von Ferrari zu Mercedes-AMG gewechselt. Für die Affalterbacher war das ein absoluter Coup, schließlich treten Red-Bull-Pilot Verstappen und Mercedes-AMG in der Formel 1 als absolute Rivalen gegeneinander an.
Das sind Verstappens Teamkollegen auf der Nordschleife
Mit dem amtierenden DTM-Vizemeister Auer aus Österreich, dem aktuellen AMG-Werksfahrer Gounon sowie dem früheren Werkspiloten Juncadella (heute mit Genesis in der WEC) hat sich Verstappen absolute Mercedes-Spezialisten für den Start in der SP9-Topklasse ausgesucht. Das Trio kennt den Mercedes-AMG GT3 bestens aus unterschiedlichen Serien. Verstappen: "Mit Dani, Jules und Lucas haben wir eine starke Besetzung und erhalten großartige Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen vor den Events zu treffen, damit wir in den Rennen alles aus uns herausholen können."
"Was für ein Line-up, was für ein Event auf dieser einzigartigen Strecke", freut sich Auer auf seinen erst zweiten 24h-Nürburgring-Start. "In diesem Jahr sind wir mit Dani, Jules und Max hervorragend aufgestellt. Ich bin Rennfahrer, meine Zielsetzung ist klar. Entscheidend ist jetzt, dass wir uns optimal vorbereiten und aus unserem Gesamtpaket das Maximum herausholen."

Max Verstappen bei NLS2 auf der Nordschleife am Start
Verstappen nutzt wie erwartet das zweite Saisonrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) am 21. März 2026, um sich auf sein Renndebüt beim Eifel-Klassiker vorzubereiten. Dafür hatte Mercedes-AMG bereits seit dem Winter an einer Verlegung des ursprünglichen Termins gearbeitet, da Verstappen ansonsten wegen Formel-1-Überschneidungen kein NLS-Rennen hätte bestreiten können. Das hatte der F1-Star allerdings zur Bedingung gemacht. NLS2 findet zwischen den Grands Prix in China (15.03.) und Japan (29.03.) statt.
Winward-Racing mit seinen beiden Mercedes-AMG GT3 wird zusätzlich bei NLS1 sowie bei den 24h-Qualifiers an den Start gehen, um sich auf das Comeback auf der Nordschleife einzuschießen. Der Rennstall um Ex-Rennfahrer und Teamchef Christian Hohenadel blickt auf eine Vergangenheit bei den 24h Nürburgring zurück, damals aber noch unter dem Namen 'HTP Motorsport'. Für das Comeback hat sich Winward-Mercedes bereits mit Nordschleifen-erfahrenen Mitarbeitern verstärkt.
Bei NLS1, NLS2 und den 24h-Qualifiers kommt es aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen internationalen Rennserien zu veränderten Aufgeboten innerhalb des Winward-Teams. Verstappen wird etwa nur den zweiten NLS-Lauf bestreiten, bevor es Mitte Mai bei der 54. Auflage des Eifel-Klassikers um die Bratwurst geht.
Mercedes wartet seit zehn Jahren auf nächsten 24h-Nürburgring-Sieg
"Die Teilnahme von Max Verstappen mit einem Mercedes-AMG GT3 im Rahmen des Nürburgring-Programms wird eine große Aufmerksamkeit erzeugen", weiß Mercedes-AMG-Motorsportleiter Christoph Sagemüller, der nun auf den ersten Mercedes-Sieg seit 2016 hofft. "Mein Dank gilt allen beteiligten Parteien, deren konstruktive Zusammenarbeit den Einsatz in dieser Form erst ermöglicht hat."
AMG-Kundensportchef Stefan Wendl ergänzt: "Dass auch Max Verstappen und sein GT3-Team zum AMG-Lineup zählen, macht uns sehr stolz. Zusammen mit dem Einsatzteam Winward Racing und Reifenpartner Michelin haben wir den Mercedes-AMG GT3 nochmals bis ins Detail analysiert, um weiteres Performance-Potenzial zu erschließen. Mit dem Beginn eines intensiven Testprogramms in Südeuropa Ende Februar wurde der Grundstein für einen erfolgreichen Auftritt am Nürburgring gelegt."
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