MotoGP-Fahrer sind hart im Nehmen. Das beste Beispiel dafür ist Pramac-Pilot Mika Kallio, der trotz einer schmerzhaften Handverletzung ohne Schmerzmittel unterwegs ist. "Manchmal komme ich mit dem verletzten Finger an die Kupplung und es tut verdammt weh, aber ich beiße die Zähne zusammen und kämpfe weiter", sagt der Finne. "Ich habe keine Schmerzmittel genommen und ich glaube auch nicht, dass das für den Rest des Wochenendes nötig wird."

Mit seinem 13. Platz war er trotzdem nicht ganz zufrieden. "Ohne das Problem hätte ich noch schneller sein können", klagte Kallio. Sein Technikchef Fabiano Sterlacchini ist dennoch stolz auf seinen Fahrer. "Mika hat sich konstant verbessert und wir hatten eigentlich erwartet, dass er mehr Probleme haben würde, aber wie üblich überraschte er uns mit interessanten Rundenzeiten." Mit nur 1,3 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit sieht er eine Chance auf ein besseres Ergebnis.