Es war bereits zu vermuten, nun erfolgte am Montag die Bestätigung seitens Gresini. Das letzte MotoGP-Rennen auf Phillip Island wird ohne Fermin Aldeguer stattfinden. Der Spanier wird wie erwartet von einem Landsmann ersetzt. Außerdem wurde ein Ziel für die Rückkehr ausgegeben.
Fermin Aldeguer peilt frühes MotoGP-Comeback an, doch Australien noch nicht möglich
Aldeguer hatte sich bei einem Sturz im Indonesien Grand Prix unglücklich den rechten Daumen gebrochen und wurde daraufhin operiert. Sein Start beim Australien Grand Prix galt daraufhin sofort als fraglich. Der angepeilte Zeitpunkt für das Comeback bleibt dennoch optimistisch gewählt. Laut Gresini arbeitet der 21-Jährige an einer Rückkehr zum Malaysia GP (30. Oktober bis 1. November), also nur eine Woche nach Phillip Island.
Bei der Wahl von Aldeguers Ersatz gab es keine Überraschung. Ducatis Superbike-Pilot Iker Lecuona wird bereits zum dritten Mal in dieser Saison bei Gresini einspringen. Der markeninterne Konkurrent VR46 hatte ein Veto gegen einen Einsatz seines künftigen Stammpiloten Nicolo Bulega eingelegt, sodass dessen Teamkollege zum Zug kam.
Triple-Header für Ersatzmann Iker Lecuona möglich
Obwohl er nur zweite Wahl war, meisterte Lecuona seine Aufgabe in den ersten beiden Einsätzen hervorragend. In Ungarn holte der Spanier sogar einen siebten Rang im Grand Prix. Kein anderer Ersatz- oder Wildcardpilot konnte 2026 bisher mehr Punkte sammeln als er. Da die Superbike-Saison mit dem Wochenende in Jerez beendet wurde, stünde Lecuona auch für weitere Einsätze zur Verfügung. Eine Woche nach Malaysia plant die MotoGP immer noch, nach Katar zu reisen. Im Extremfall könnte dem Ersatzmann also sogar ein Triple-Header bevorstehen, falls Fermin Aldeguers Genesung nicht wie erwünscht verläuft.

Nicht nur bei Gresini gibt es Verletzungen zu vermelden. Bei Honda ist die Lage derzeit sogar noch wesentlich ernster:



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