Keine zwei Wochen mehr, dann ist es endlich so weit: Mit dem Thailand-Grand-Prix startet die MotoGP vom 27. Februar bis 1. März in die neue Saison 2026! Damit stellt sich natürlich auch dieses Jahr wieder die Frage, wie Fans die Rennaction der Königsklasse auf zwei Rädern live verfolgen können. Während Zuschauer aus Österreich und der Schweiz die Wahl aus TV-Übertragung, kostenlosem Livestream und kostenpflichtigem Videopass haben, bekommen deutsche MotoGP-Fans auch 2026 nur zwölf der 22 Grands Prix im Free-TV zu sehen. Welche Alternativen bleiben dann noch? Motorsport-Magazin.com liefert euch den Überblick:
Option 1: Sky (Deutschland)
Deutsche Fans, die 2026 alle 44 MotoGP-Rennen (je 22 Grands Prix und Sprints, Anm.) live im Fernsehen verfolgen möchten, haben nur die Möglichkeit des Pay-TV. Sky Deutschland hat sich für die Saison 2026 die Rechte an der Königklasse gesichert. Die Kosten für das Sky Sport Paket belaufen sich auf 21,99 Euro monatlich bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren. Danach steigen die Kosten auf 34,50 Euro pro Monat.
Sky/WOW
- je nach Paket 21,99 bis 44,99 Euro monatlich
- Kommentar deutschsprachig
- Alle Sessions aller Klassen live
- Aufzeichnungen der Live-Sendungen abrufbar
Neben dem klassischen Sky-Paket können MotoGP-Fans auch den zugehörigen Streamingdienst WOW buchen. Dieser kostet monatlich 44,99 Euro oder im Jahresabo 29,99 Euro pro Monat.
Option 2: VPN (Deutschland)
Eine andere Variante, wie deutsche Fans alle MotoGP-Rennen live verfolgen können, ohne dabei auf ein Sky-Paket angewiesen zu sein, ist ein VPN-Dienst. Diese sind für 5 bis 10 Euro pro Monat erhältlich. Mittels eines solchen Dienstes kann der Nutzer einfach auf eine österreichische VPN wechseln und so beispielsweise auf die Online-Mediathek von ServusTV ON zugreifen, um dort alle Sessions nach dem Sendeplan von ServusTV verfolgen.
VPN
- je nach Anbieter 5 bis 10 Euro monatlich
- Zugriff auf Online-Angebote von ServusTV On
- Alle Qualifyings & Rennen aller Klassen live im Stream
- Kommentar deutschsprachig
- Trainings & Warm-Ups im englischsprachigen Livestream
- Aufzeichnungen der Live-Sendungen bis Saisonende abrufbar
- Vereinzelt MotoGP-Dokumentationen & Diskussionen bei "Sport und Talk"
Option 3: DF1 (Deutschland)
Dank einer Kooperation zwischen ServusTV und dem deutschen Nachfolgesender DF1 ist die Motorrad-WM 2026 in Deutschland weiterhin auch im Free-TV zu sehen, allerdings nur bei zwölf ausgewählten Grands Prix. Dabei handelt es sich um die Rennen in Buriram, Austin, Jerez, am Balaton Park, in Brünn, am Sachsenring, in Aragon, Misano, Spielberg, auf Phillip Island, in Portimao und Valencia. Zu sehen sind diese in der Bundesrepublik neben dem linearen Fernsehen bei DF1 auch online bei ServusTV On und Red Bull TV.
DF1
- 12 ausgewählte Grand Prix kostenlos im Fernsehen
- Kommentar deutschsprachig
- Qualifyings & Rennen von MotoGP, Moto2 und Moto3 live im TV oder Livestream (bei ServusTV ON oder Red Bull TV)
Option 4: ServusTV und SRF (nur Österreich und Schweiz)
Erste Anlaufstelle für MotoGP-Fans in Österreich ist auch 2026 ServusTV. Der Sender überträgt die Königsklasse in Österreich bereits seit 2016 und wird dies auch mindestens bis zum Ende der neuen Saison noch tun. Auch in der Schweiz können die Fans die Live-Sendungen von ServusTV übrigens verfolgen - überall dort eben, wo der Sender empfangbar ist. Am Samstag überträgt ServusTV alle Qualifyings sowie das Sprintrennen der MotoGP live im Free-TV. Der Rennsonntag umfasst dann die Live-Übertragung der Rennen von Moto3, Moto2 und MotoGP, einzig das Warm Up wird nicht gezeigt. Stattdessen gibt es aber ausführliche Vorberichte und Analysen. Insgesamt macht das pro Rennwochenende etwa neun Stunden Live-Übertragung.
Die Berichterstattung von ServusTV ist auch im Livestream der Online-Mediathek ServusTV On verfügbar. In Österreich sind dort zusätzlich auch alle nicht live gezeigten Sessions - also sämtliche Trainings und das Warm-Up der Königsklasse - im internationalen Livestream mit englischsprachigem Kommentar zu sehen. Ebenso stehen dort Aufzeichnungen sämtlicher MotoGP-Action zur Verfügung. Wer also mal nicht live dabei sein kann, der kann problemlos einige Stunden oder Tage später noch reinschauen. Zusätzliches Highlight: Zum MotoGP-Debüt von Toprak Razgatlioglu gibt es 2026 auch die Möglichkeit, die einzelnen Sessions mit türkischem Originalkommentar zu verfolgen.
Neben ServusTV können die Schweizer Fans 2026 auch wieder bei SRF einschalten. Dort laufen die Rennen der MotoGP entweder bei SRF2 oder SRF Info. Allerdings wechselt das Programm des Senders von Grand Prix zu Grand Prix. In der Regel wird der Sprint am Samstag und das MotoGP-Hauptrennen am Sonntag gezeigt. Garantiert ist das allerdings nicht immer, manchmal entfällt die TV-Übertragung im Sinne anderer Sendungen. In solchen Fällen müssen Schweizer MotoGP-Fans aber nicht auf Rennaction verzichten, denn die angesprochenen Rennen werden immer kostenlos auch im Stream auf der SRF-Webseite oder in der SRF-Sport-App zu sehen sein. Eine Übertragung der kleinen Klassen gibt es typischerweise nur bei Beteiligung von Schweizer Fahrern wie in den vergangenen Jahren mit Noah Dettwiler in der Moto3. Der 20-Jährige aus Basel lässt die Saison 2026 nach seinem Horrorunfall im Vorjahr aber bewusst aus, weshalb es wohl auch keine Übertragung der Moto3-Rennen bei SRF mehr geben wird.
ServusTV (Österreich)
- Kostenlos im Fernsehen
- Kommentar deutsch- und türkischsprachig
- Alle Qualifyings & Rennen von MotoGP, Moto2 und Moto3 live im TV oder Livestream
- Trainings & Warm-Up im englischsprachigen Livestream
- Aufzeichnungen der Live-Sendungen bis Saisonende abrufbar
- Vereinzelt MotoGP-Dokumentationen & Diskussionen bei "Sport und Talk"
SRF (Schweiz)
- Kostenlos im Fernsehen
- Kommentar deutschsprachig
- Alle Rennen der MotoGP im TV oder Livestream
- Trainings und Qualifyings weder im TV noch im Livestream verfügbar
- Keine Aufzeichnungen der Live-Sendungen verfügbar
Option 5: Videopass der MotoGP
Für Hardcore-Fans, vor allem außerhalb Österreichs, lohnt sich alternativ auch die Anschaffung des MotoGP-Videopass von Promoter Dorna. Damit können alle Sessions live und mit englischem Originalkommentar angesehen werden, inklusive unterschiedlichen Kameraperspektiven und einer Rückspulfunktion. Außerdem sind alle Sessions auch On-Demand verfügbar und es gibt ein umfangreiches Videoarchiv, das bis 1992 zurückreicht. Der Videopass kostet einmalig 139,99 Euro [entspricht 11,67 Euro pro Monat, Anm.].
Alternativ erhält man für ein Gesamtpaket von einmalig 148,99 Euro zusätzlich zum Videopass auch noch den sogenannten Timingpass und kann damit auch das offizielle Live-Timing der MotoGP verfolgen. Der Service läuft über PC sowie Mac im Browser oder über Smartphone und Tablet via App.
MotoGP-Videopass
- 139,99 oder 148,99 Euro pro Saison
- Kommentar englischsprachig
- Alle Sessions aller Klassen im Livestream
- Aufzeichnungen der Live-Sendungen bis Saisonende abrufbar
- Umfassendes Archiv unzähliger Rennen seit 1992
- Umfassende Rahmenberichterstattung (Interviews, Analysen, etc.)
Kein MotoGP-Fan muss 2026 also auf Live-Action verzichten, eine Option sollte für jeden Einzelfall dabei sein. Wer zur neuen Saison reinschaut, könnte übrigens geschichtsträchtige Rennen erleben. Marc Marquez kann Erzrivale Valentino Rossi 2026 gleich mehrere Rekorde abnehmen. Welche genau? Das verraten wir euch in diesem Artikel:



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