Die MotoGP startet erst 2027 mit einem generalüberholten Reglement in eine neue Ära ohne Ride-Height-Devices und 1.000ccm-Motoren. Für Promoter Dorna Sports beginnt aber schon in diesem Jahr eine neue Zeitrechnung. Im Zuge der Übernahme durch Liberty Media wurde am Montag eine Namensänderung verkündet.
Dorna Sports ist Geschichte: Neuer Name für MotoGP-Promoter
So wird aus 'Dorna Sports, S.L.', wie das spanische Unternehmen bislang offiziell bekannt war, künftig die 'MotoGP Sports Entertainment Group'. Das ist einer Pressemitteilung des MotoGP-Promoters zu entnehmen. Der neue Name solle die globalen Ambitionen der Organisation unterstreichen und die Position der MotoGP als weltweit führende Sport- und Unterhaltungsplattform stärken.
"Die Änderung des Firmennamens ist viel mehr als nur eine neue Identität – sie ist eine Absichtserklärung. Die MotoGP ist weit über eine reine Meisterschaft hinausgewachsen und hat sich zu einem globalen Unterhaltungsangebot entwickelt, das weltweit mit Leidenschaft verfolgt wird", lässt sich Carmelo Ezpeleta in der Pressemitteilung zitieren, der auch unter neuer Firmenidentität als CEO an Bord bleiben wird. "Als MotoGP Sports Entertainment Group bauen wir auf jahrelangem kontinuierlichem Wachstum auf, um Innovationen und globale Expansion voranzutreiben, wobei wir stets den Geist und die Werte bewahren wollen, die unseren Sport ausmachen."
Seit 1992 im Besitz der Motorrad-Weltmeisterschaft, hatte sich Dorna Sports im Frühling 2024 mit Liberty Media auf eine Übernahme geeinigt. Der Formel-1-Rechteinhaber erwarb 84 Prozent der Anteile am spanischen Unternehmen, während die restlichen 16 Prozent bei Ezpeleta und Co. blieben. Nach einer monatelangen Prüfung durch die Europäische Union wurde der rund 4,2 Milliarden Euro schwere Deal im Sommer 2025 dann auch offziell abgewickelt. Die Neufirmierung als 'MotoGP Sports Entertainment Group' darf nun wohl als offizieller Beginn der Post-Dorna-Ära angesehen werden.
Welchen (negativen) Einfluss Liberty Media bereits genommen hat und welche Herausforderungen dadurch speziell auf Moto2- und Moto3-Teams warten, verrät euch Markus in diesem Artikel:



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