Pedro Acosta fuhr am Sonntag in Assen ein durchwegs positives MotoGP-Rennen. Von Platz neun gestartet kämpfte er sich Position um Position nach vorne, lag als Dritter hinter Marc Marquez und Marco Bezzecchi zwischenzeitlich sogar auf Podiumskurs. Schließlich musste er Francesco Bagnaia noch passieren lassen, doch auch Platz vier in der Endabrechnung konnte sich sehen lassen.

Wespe attackiert Pedro Acosta

Nach dem Rennen wurde es für Acosta dann aber ungemütlich. Ihn hatte eine Wespe gestochen - mit Folgen. Sein KTM-Team gab sofort bekannt, dass sämtliche Medientermine am Sonntag gestrichen wurden. Acosta hatte in Folge des Wespenstichs eine allergische Reaktion gezeigt und musste ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden.

Rund zwei Stunden später folgte die Entwarnung. Im Wilhelmina-Hospital von Assen wurde Acosta genauer untersucht. Der Youngster hatte zuvor bereits von den behandelnden Ärzten eine Antihistaminspritze verabreicht bekommt, um der allergischen Reaktion entgegenzuwirken. Im Krankenhaus konnten dann keine Symptome mehr festgestellt werden. Acosta bekam grünes Licht für die Heimreise nach Spanien.

Pedro Acosta: Erfolgreiches Wochenende trotz Wespenstich

Trotz des Schreckmoments am Sonntagnachmittag stehen für Pedro Acosta somit erfolgreiche Tage in Assen zu Buche. Ein Punkt aus dem Sprint und 13 Zähler aus dem Grand Prix bedeuten das zweitbeste Wochenende der bisherigen MotoGP-Saison. Nur in Aragon konnte Acosta mit 18 Punkten noch besser abschneiden.

Acosta hatte bereits im Vorfeld des MotoGP-Wochenendes in Assen für Aufsehen gesorgt. Grund war ein Besuch bei Ducati in Borgo Panigale. Was es damit auf sich hatte, erfahrt ihr im Video:

Pedro Acosta besucht Ducati-Werk: Was ist da los? (08:51 Min.)