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MotoGP

MotoGP Spielberg - Alle Stimmen zum Trainings-Freitag

Takaaki Nakagami sichert sich die Freitags-Bestzeit beim MotoGP-Wochenende in Spielberg, Miguel Oliveira mit üblem Highsider. Alle Stimmen zum Training
von Florian Niedermair

1. Takaaki Nakagami (LCR Honda): "P1 ist der beste Weg, um in den zweiten Teil der Saison zu starten, also bin ich nach der langen Sommerpause ziemlich zufrieden damit. Ich fühle mich auf dem Motorrad bei trockenen Bedingungen ziemlich gut. Im FP2 gab es einige Regentropfen und die Bedingungen waren gemischt, sodass wir die Rundenzeit von heute Morgen nicht verbessern konnten."

2. Joan Mir (Suzuki Ecstar): " Gleich bei meiner ersten Boxenausfahrt fühlte ich mich wohl auf dem Motorrad und konnte pushen und ziemlich schnell sein, mit konstanten Rundenzeiten. das Motorrad hat eine solide Basisabstimmung. Heute Nachmittag war es bei nassen und gemischten Bedingungen etwas schwieriger, aber es war wichtig zu verstehen, welche Reifen im Nassen am besten funktionieren, denn am Sonntag könnte es regnen."

3. Aleix Espargaro (Aprilia Gresini): "Ich bin glücklich, denn nach so einer langen Pause ist man immer ein bisschen nervös. Ich habe mich auf dem Bike sofort gut gefühlt, genauso wie schon vor der Sommerpause. Diese Strecke war für uns immer eine der schwierigsten, weil Power sehr wichtig ist. Heute haben wir gezeigt, dass die RS-GP auf dieser Strecke konkurrenzfähig sein kann."

4. Alex Rins (Suzuki Ecstar): "Sowohl FP1 als auch FP2 waren gut für uns. Zu Beginn der ersten Session war es etwas schwierig, den Speed zu finden und die richtigen Bremspunkte zu erwischen, aber am Ende lief es gut, wir fuhren einige gute Runden und kamen in der Zeitenliste nach vorne. FP2 war nass, aber am Ende war es ganz gut, denn zum Ende der Session war die Strecke trockener und ich hatte ein gutes Gefühl für das Motorrad."

5. Pol Espargaro (Repsol Honda): "Das ist die Art von Strecke, auf der das Motorrad gut funktioniert und auf der wir das Beste aus unseren Vorteilen machen können. Unsere letzte Rundenzeit ist nicht allzu schlecht, es gibt noch Raum zum Arbeiten und Verbessern, aber wir haben ein positives Gefühl im Nassen und im Trockenen."

6. Marc Marquez (Repsol Honda): "Ehrlich gesagt habe ich mir heute viel mehr erwartet. Es ist ein wenig frustrierend, aber wir tun, was wir können, und unsere Zeiten waren recht gut, auch wenn unser Level nicht das war, was wir wollten. Das Motorrad funktioniert hier gut, und die Zeiten sind nach der Sommerpause recht nah dran. Sicherlich könnte das Wetter die Dinge im weiteren Verlauf des Wochenendes ein wenig erschweren, aber das ist für alle gleich."

Angriff nach der Sommerpause? Auf Marc Marquez lasten in der restlichen MotoGP-Saison große Hoffnungen. - Foto: LAT Images

7. Maverick Vinales (Monster Energy Yamaha): "Ich fühlte mich bei allen Bedingungen gut. Ich hoffe, dass das Wetter morgen beständiger sein wird, damit wir mehr ausprobieren und ein bisschen mehr pushen können. Wir brauchen das Setup des Motorrads im Trockenen nicht zu sehr zu verändern, es ist gut. Mit dem Rhythmus, den wir am Morgen hatten, bin ich recht zufrieden. Vielleicht hätten wir im FP1 einen Zeitangriff starten können, aber wir sind immer noch in den provisorischen Top 10, um ins Q2 zu kommen."

8. Fabio Quartararo (Monster Energy Yamaha): "Im Trockenen habe ich mich heute wirklich gut gefühlt, im Nassen und bei halb-halb-Bedingungen ziemlich schlecht. Aber deshalb war es gut, dass wir heute diese Bedingungen hatten, so dass wir versuchen konnten, für Sonntag einen Schritt nach vorne zu machen, falls es regnen sollte."

9. Johann Zarco (Pramac Ducati): "Ein positiver Tag, ich bin glücklich, denn ich habe sofort ein gutes Gefühl gefunden, obwohl ich fünf Wochen lang nicht gefahren bin. Im FP2 hatte ich auch auf dem nassen Asphalt ein gutes Gefühl und so kann ich nur zufrieden sein."

10. Jack Miller (Ducati Lenovo): "Im Nassen hatte ich eine gute Pace und dann habe ich die Slicks aus dem ersten Training aufgesteckt. Als ich den Hinterreifen zum arbeiten brachte, funktionierte alles. Wenn ich noch ein bis zwei Runden gefahren wäre, hätte ich meine Zeit verbessern können. Im Trockenen hätten wir noch etwas mehr Zeit benötigt, denn da hatten wir ein paar kleine Probleme. Außerdem müssen wir einige Probleme mit der Elektronik beheben, wie etwa dem Wheelie-Control. "

11. Dani Pedrosa (Red Bull KTM): "Es war alles überraschend laut für mich mit den anderen Bikes auf der Strecke. Daran habe ich mich nicht mehr erinnert. Die Sessions waren okay, abgesehen davon das ein Bike mit einem Problem stehen blieb, aber ich konnte mit dem zweiten Bike weiterfahren und die Session wie geplant zu Ende bringen."

Wildcard-Fahrer Dani Pedrosa überzeugt in FP3. - Foto: LAT Images

12. Francesco Bagnaia (Ducati Lenovo): "Wir hatten heute Morgen ein bisschen Pech. Denn wir änderten etwas am Bike und verließen und auf die Wettervorhersage. Aber es regnete dann am Nachmittag und wir konnten es nicht testen. Im Regen fühle ich mich immer gut, ich kam auf P4 ohne zu Pushen. In FP1 hatte ich zu Beginn ein paar Probleme, aber mit den Anpassungen bin ich mir sicher dass wir es in die Top 10 schaffen können, wenn es morgen trocken bleibt."

13. Alex Marquez (LCR Honda): "Ich fühlte mich heute Morgen bei trockenen Bedingungen wirklich gut. Leider war das FP2 nass, aber es war auch unser Test für Sonntag, denn es sieht so aus, als ob es am Sonntag viel regnen könnte. Das Gefühl war auch im Nassen sehr gut. Es gibt morgen im Trockenen noch viel zu tun, aber ich bin zufrieden mit dem ersten Tag."

14. Luca Marini (Sky VR46 Avintia Ducati): "Ich hatte heute Spaß: Im FP1 hatte ich das gleiche Gefühl wie vor einem Monat und fühlte mich sofort wohl auf dem Motorrad. Die Empfindungen sind gut, wie immer werden die Abstände hier in Österreich minimal sein, ein Grund mehr, sich um alle Details zu kümmern. Unsere Idealzeit war heute sehr gut, ein paar Zehntel weniger als meine beste Runde."

15. Miguel Oliveira (Red Bull KTM): "Während des Trainings war mein Bremshebel sehr nahe am Lenker und ich konnte das Motorrad nicht richtig abbremsen. Daher kam ich an die Box, um nachzusehen, was da los sei und eine Lösung zu finden. Als ich dann wieder rausfuhr, kam ich in Turn 3 zu weit von der Ideallinie ab. Als ich dort das Gas öffnete, hatte ich keine Traktionskontrolle. Ich wurde abgeworfen und schon vor meinem Aufprall vom Lenker an der Hand getroffen. Das war äußerst schmerzhaft"

Sorge um Miguel Oliveira: Der KTM-Pilot verletzte sich beieinem Highsider. - Foto: LAT Images

16. Valentino Rossi (Petronas Yamaha): "Gestern Abend war für mich sehr emotional, weil ich so viele Nachrichten bekommen habe, von Menschen aus der ganzen Welt, wie auch von meinen alten Rivalen wie Stoner, Biaggi oder Lorenzo, das war schön. Heute verlief normal. Im trockenen war ich nicht so schlecht, aber im nassen hatte ich etwas mehr Probleme, vor allem als es halb aufgetrocknet hatte."

17. Jorge Martin (Pramac Ducati): "Ein guter erster Tag, auch wenn ich nicht glaube, dass die Position, auf der ich jetzt stehe, die heute geleistete Arbeit widerspiegelt. Ich habe ein gutes Gefühl und mein Ziel für morgen ist es, ins Q2 zu kommen und eine gute Rundenzeit zu fahren."

18. Brad Binder (Red Bull KTM): Statement folgt

19. Danilo Petrucci (Tech 3 KTM): "Wir hatten die Chance, im Nassen zu fahren, und wir waren recht schnell. Darüber bin ich froh, zumal die Wettervorhersage für Sonntag auch Regen ankündigt. Im FP1 habe ich mich auch gut gefühlt, aber wir haben auf den Geraden viel Zeit verloren, was sich in der Wertung der Höchstgeschwindigkeit zeigt, wo ich Letzter bin."

20. Iker Lecuona (Tech 3 KTM): "Heute Morgen hatte ich bei trockenen Bedingungen große Probleme mit dem Motorrad, da ich es nicht richtig stoppen konnte. Am Nachmittag konnten wir unsere neue Basis für das Trockene nicht ausprobieren, also müssen wir auf morgen warten. Die gute Nachricht ist, dass wir das Motorrad hier im Nassen ausprobieren konnten, denn am Sonntag sieht es nach einem nassen Rennen aus. Ich fühle mich im Regen sehr gut."

21. Enea Bastianini (Avintia Esponsorama Ducati): "Am Morgen lief es gut, leider haben wir es nicht geschafft, eine perfekte Runde zu fahren, aber ich habe mich nicht allzu schlecht gefühlt. Am Nachmittag im Nassen fühlte ich mich recht wohl, ich versuchte, mich Runde für Runde zu verbessern und Vertrauen zu gewinnen, und es lief besser als ich erwartet hatte."

22. Lorenzo Savadori (Aprilia Gresini): "Im ersten Training war noch alles neu für mich, weil ich nur 2019 mit dem MotoE-Bike hier war und das ist ein komplett anderes Bike. Die zweite Session war positiv, im Regen funktioniert das Bike gut. Wir müssen uns auf morgen fokussieren, weil es da vielleicht trocken ist."

23. Cal Crutchlow (Petronas Yamaha): "Es fühlte sich überraschend schnell an. Auf der Yamaha ist das eine ganz neue Situation für mich, ich bin das Bike erst sechs Tage gefahren, deshalb fühlt sich alles noch ein bisschen außerirdisch an. Körperlich hab ich es mir schlimmer vorgestellt. Dadurch dass die zweite Session nicht trocken war, verlor ich etwas Zeit mich auf das Bike einzustellen. Wir waren sowieso schon im Hintertreffen, aber jetzt sind wir das erst recht."


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