Motorsport-Magazin.com Plus
MotoGP

Valentino Rossi: So sieht seine neue Petronas-Yamaha aus

Valentino Rossi bestreitet die MotoGP-Saison 2021 in den Diensten von Petronas-Yamaha an der Seite von Franco Morbidelli. So sieht das neue Motorrad aus.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Petronas-Yamaha präsentierte sich am Montag via Online-Event der Öffentlichkeit. Vor allem Neuzugang Valentino Rossi zog dabei die Blicke auf sich, ist es doch der erste Teamwechsel der MotoGP-Größe seit acht Jahren.

"Das Petronas Yamaha Sepang Racing Team hat gezeigt, dass es große Dinge erreichen kann. Und mein Ziel ist es, das 2021 ebenfalls zu schaffen", sagte Rossi in einer kurzen Videobotschaft im Rahmen der Präsentation. "Ich kann den ersten Test kaum erwarten. Meine Farben haben sich geändert, aber ich mag die neue Lackierung, meinen Helm und meine Lederkombi." In gewohnter Manier frischt Rossi mit seinen markante neongelben Elementen den schwarz-petrolfarbenen Look des Teams auf.

Rossi mit Morbidelli als neues Dreamteam?

Während Rossi bei Petronas-Yamaha volle Werksunterstützung bekommt, muss Franco Morbidelli erneut mit einem alten Yamaha-Modell Vorlieb nehmen. Dass das nicht immer ein Nachteil sein muss, bewies der Italiener bereits im Vorjahr, als er die Gesamtwertung nicht nur als bester Yamaha-Fahrer abschloss, sondern am Ende sogar MotoGP-Vizeweltmeister wurde.

Mit Rossi bekommt Morbidelli nun jenen Mann an seine Seite, der ihm über die VR46 Academy einst den Einstieg in die Motorrad-WM ermöglicht hat. Im Vorjahr konnte der Schüler zum ersten Mal regelmäßig seinen Lehrer schlagen. "Für dieses Jahr erwarte ich, dass es eine gute Saison für beide von uns wird", so der Italiener.

Petronas-Zukunft noch unklar

Für den mittlerweile 42-jährigen Rossi ist es bereits seine 26. Saison in der Motorrad-WM. Sein Vertrag läuft nur über ein Jahr, ob er weitermacht, will der neunfache Weltmeister nach einigen Rennen im Frühsommer entscheiden. Ungeklärt ist aber nicht nur Rossis Zukunft, sondern auch jene des Petronas-Teams. Denn der Vertrag mit Yamaha ist noch nicht in trockenen Tüchern und könnte in Gefahr geraten, falls Rossi selbst für 2022 mit einem eigenen Team an den Start geht.

Interessenten für eine mögliche Nachfolge von Yamaha sollte es aber zu Genüge geben: Petronas-Yamaha hat sich in den erst zwei Jahren seines Bestehens zum stärksten Privatteam entwickelt. Sechs Siege und neun weitere Podestplätze holte man seit dem MotoGP-Einstieg 2019. In der Team-Wertung war man zweimal in Folge das beste Kundenteam, in der Fahrer-Wertung stellte man beide Male den besten Privatfahrer.


Weitere Inhalte:
Tissot