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MotoGP

MotoGP Brünn: Morbidelli in FP3 voran, alle Yamaha in Q2

Die Favoritenrolle für den tschechischen MotoGP-Lauf liegt bei Yamaha. Das wurde im 3. Training klar, das Franco Morbidelli für sich entschied.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Yamaha bleibt in der MotoGP weiterhin die dominante Kraft. Nachdem sich am Vortag Fabio Quartararo die Bestzeit gesichert hat, konnte am Samstag im 3. Training Franco Morbidelli zuschlagen. Yamaha brachte als einziger Hersteller alle vier Fahrer direkt in Q2. Das Qualifying startet um 14.10 Uhr.

Das Ergebnis von FP3: Die Vortagesbestzeit von Fabio Quartararo hielt allen Angriffen lange Stand. Erst Franco Morbidelli konnte die Zeit seines Teamkollegen unterbieten und setzte sich im Klassement der drei Trainings um fast eine halbe Sekunde an die Spitze. Seine Bestzeit hielt bis zum Ende der Session.

Dahinter entbrannte in den Schlussminuten aber ein Gemetzel, in dem 20 der 21 verbliebenen MotoGP-Fahrer ihre Zeit vom Vortag teils erheblich verbessern konnten. Rang zwei schnappte sich überraschend Johann Zarco auf der Vorjahres-Ducati. Dem Franzosen fehlten nur 16 Tausendstel auf die Bestzeit.

Quartararo landete nur 81 Tausendstal dahinter auf dem dritten Rang. Valentino Rossi war in seinem finalen Umlauf bis zur letzten Zwischenzeit sogar auf Bestzeit-Kurs, landete letztlich aber auf dem 5. Rang. Die Top-10 komplettierten die Espargaro-Brüder, Joan Mir, Cal Crutchlow, Maverick Vinales und Danilo Petrucci.

An den Top-10 schrammten hingegen Alex Rins, Taka Nakagami und Andrea Dovizioso vorbei, auch Jack Miller muss bereits in Q1 ran. Stefan Bradl wurde im 3. Training Vorletzter und konnte immerhin MotoGP-Rookie Iker Lecuona hinter sich lassen.

Direkt in Q2: Franco Morbidelli, Johann Zarco, Fabio Quartararo, Pol Espargaro, Valentino Rossi, Aleix Espargaro, Joan Mir, Cal Crutchlow, Maverick Vinales und Danilo Petrucci.

Crashes & Defekte: Es kam nur zu einem einzigen Zwischenfall, als Miguel Olvieira bei seiner finalen Attacke in Turn 13 durch ein wegrutschendes Vorderrad zu Boden ging. Aufgrund dieses Missgeschicks war der Portugiese auch der einzige Fahrer, der seine Zeit vom Vortag nicht verbessern konnte.

Das Wetter: Die Sonne strahlte über Brünn und bei 28 Grad wies der Asphalt eine Temperatur von 33 Grad auf.


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