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MotoGP

Alex Marquez bei Repsol Honda - Große Chancen, großes Risiko

Mit Marc und Alex Marquez kämpfen 2020 zwei Brüder für Repsol Honda um Siege und Titel. Ein Projekt mit großen Chancen und Risiken.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Donnerstag, 14. November 2019, kurz vor 12:00 Uhr mittags. Der Autor dieser Zeilen landet zum MotoGP-Saisonfinale in Valencia. Im Paddock hat man sich auf einen gemütlichen Jahresabschluss eingestellt. Die WM-Titel sind in allen drei Klassen vergeben. Bei den Testfahrten am Dienstag und Mittwoch wird es keine aufregenden Wechsel oder Debüts geben. So zumindest die Annahme. Diese stellt sich aber schnell als falsch heraus. Als der Flugmodus am Smartphone deaktiviert wird, poppt als erstes eine WhatsApp-Nachricht des Kollegen Michael Höller am Display auf: "Servus! Pressekonferenz mit Jorge Lorenzo und Carmelo Ezpeleta heute um 15:00 Uhr."

Was das zu bedeuten hat, ist jedem klar. Jorge Lorenzo wird seinen Rücktritt bekanntgeben - und der vermeintlich ruhige Ausklang in Valencia wird damit - zumindest abseits der Strecke - zum spektakulärsten MotoGP-Wochenende des Jahres 2019. Die Gerüchteküche brodelt nicht mehr vor sich hin, sie kocht regelrecht über. Stefan Bradl, Cal Crutchlow, Johann Zarco, Takaaki Nakagami - alle gelten als mögliche Nachfolger von Lorenzo für den Platz im Honda-Werksteam 2020. Die Spekulationen laufen in der Folge völlig aus dem Ruder. Jedes Treffen, jede Bewegung der Akteure im Fahrerlager wird als Zeichen für eine Verpflichtung gewertet. Abseits all der Mutmaßungen zeichnet sich am Samstag ein wahrer Sensationsdeal ab. Kein etablierter MotoGP-Fahrer, sondern Marc Marquez' jüngerer Bruder Alex soll den zweiten Platz bei Repsol Honda übernehmen. Die offizielle Bestätigung lässt lange auf sich warten. Montagabend, exakt um 18:30 Uhr ist es dann endlich soweit. "HRC sign Alex Marquez", verkündet das Team mittels Presseaussendung.

Einer der spektakulärsten Transferdeals der MotoGP-Geschichte ist damit perfekt. Ein Deal, der im Fahrerlager für jede Menge Gesprächsstoff sorgt. Zu Recht, könnte er sich doch entweder als absolut genial oder völlig falsch herausstellen. Was am Ende der Fall sein wird, weiß jetzt noch niemand. Motorsport-Magazin.com analysiert aber, was aus aktueller Sicht für die Verpflichtung von Alex Marquez spricht - und was dagegen.

+ Alex' Leistungen
Blickt man auf die nackten Zahlen, war Alex Marquez für Repsol Honda die logische Besetzung 2020. Der amtierende Moto2-Weltmeister hat in der abgelaufenen Saison fünf Rennen gewonnen. Und mit 23 Jahren ist Alex immer noch jung. Die Alternativen der HRC wären MotoGP-Fahrer gewesen, die jeweils unterschiedliche Gründe gegen sich sprechen hatten: Stefan Bradl ist für Honda als Testfahrer zu wichtig, um ihn von dieser Position abzuziehen. Außerdem war er seit seinem WSBK-Abenteuer 2017 nicht mehr Stammfahrer. Cal Crutchlow ist mittlerweile 34 Jahre alt, durch seine MotoGP-Karriere körperlich schwer gezeichnet und damit alles andere als eine Zukunftsperspektive. Johann Zarco kann zweifelsohne ein sehr schneller MotoGP-Fahrer sein, wäre nach seiner desaströsen KTM-Zeit aber auch eine sehr riskante Verpflichtung gewesen. Takaaki Nakagami schließlich hat in der Moto2 weniger gewonnen als Alex Marquez, in der MotoGP bislang nur selten restlos überzeugt und ist auch bereits 27 Jahre alt. "Wenn man nicht auf den Namen blicken würde, könnte niemand etwas gegen diese Verpflichtung einwenden", fasste Teamchef Alberto Puig die Situation völlig richtig zusammen.

+ Das Marketing
Der geneigte Fan an der Rennstrecke oder vor dem TV-Gerät vergisst oft gerne, dass die MotoGP mehr ist als nur sportlicher und ingenieurstechnischer Wettkampf. Für die Hersteller ist der treibende Grund für ein Engagement im Motorsport stets derselbe: Man will mehr Motorräder oder Autos verkaufen. Das gelingt zum einen über Erfolge, zum anderen über eine spannende Geschichte, die es zu erzählen gibt. Paradebeispiel hierfür ist Yamaha, wo Valentino Rossi seit Jahren nicht mehr für die großen sportlichen Triumphe sorgt. Aber Rossi ist immer noch der Liebling der Massen und mit seinem Sunnyboy-Image definitiv für den Verkauf von deutlich mehr Yamahas verantwortlich als der wesentlich erfolgreichere Maverick Vinales. Solange man bei Honda einen Marc Marquez in seinen Reihen hat, muss man sich um die sportlichen Erfolge kaum Sorgen machen. Mit dem Brüderpaar im Werksteam hat man nun auch eine Story zu bieten, die nicht nur von der Motorsportpresse aufgegriffen wird, sondern auch von den Mainstream-Medien gerne gespielt wird.

- Der Druck
MotoGP zu fahren bedeutet Druck. Für Repsol Honda MotoGP fahren bedeutet mehr Druck. Und als jüngerer Bruder von Marc Marquez an dessen Seite bei Repsol Honda MotoGP zu fahren, bedeutet wohl den größten Druck, den man sich als Rookie vorstellen kann. Die Königsklasse des Motorradsports kann auf Neueinsteiger ohnehin schnell überwältigend wirken. Die Gegner sind stärker, die Maschinen schneller, die Konsequenzen größer. Ein Vielfaches der bisherigen Sponsoren- und Medientermine wartet plötzlich auf die Rookies. All das gilt im Fall von Alex Marquez noch viel mehr als bei anderen Aufsteigern. Auf ihn waren bereits in den November-Testfahrten alle Augen gerichtet. Daran wird sich 2020 nichts ändern. Noch ist Alex weit von der MotoGP-Spitze entfernt und einen gewissen Welpenschutz wird man ihm gewähren, aber früher oder später muss er liefern. Läuft es in den ersten Rennen nicht nach Wunsch, wird die Kritik an ihm schnell laut werden. Und damit der Druck rasant in schwindelerregende Sphären wachsen. Druck kann im Spitzensport ein zweischneidiges Schwert sein. Manche Athleten erzielen unter großer Erwartungshaltung ihre besten Leistungen, andere fühlen sich dadurch gehemmt oder zerbrechen sogar daran. Zu den Piloten, die Druck brauchen, um abzuliefern, gehört Alex Marquez definitiv nicht. Ein Blick auf Alex' Moto2-Weltmeistersaison 2019 zeigt das eindrucksvoll: Im Sommer gewann er fünf von sechs aufeinanderfolgenden Rennen, in Assen wurde er in aussichtsreicher Position abgeschossen. Dann geriet Marquez ins Straucheln. Von den letzten neun GPs 2019 gewann er keinen einzigen mehr, stand nur drei Mal auf dem Podium und kam zwei Mal zu Sturz. Er wirkte nervös und machte Fehler, die man so früher im Jahr nicht von ihm gesehen hatte. Um ein Haar hätte er den Moto2-Titel am Ende noch an Brad Binder verspielt - nur drei Punkte Abstand entschieden. Sollte Alex in der MotoGP mit Druck ähnlich schlecht umgehen können, könnte es für ihn schnell eng werden. Denn eine reibungslose Anpassung an eine neue Klasse gelang ihm etwa in der Moto2 ganz und gar nicht. Dorthin kam er ebenfalls als amtierender Weltmeister - damals aus der Moto3. Er brauchte aber 32 Rennen für seine erste Podiumsplatzierung und gar 40 Anläufe für den ersten Sieg. Mit dem ersehnten Weltmeistertitel klappte es erst im fünften Jahr.

+ Marcs Bindung
Marc Marquez ist aktuell die kostbarste Aktie auf dem Fahrermarkt der MotoGP. Jeder Hersteller hätte den Mann, der sechs der letzten sieben Titel in der Königsklasse geholt hat, gerne auf seinem Motorrad. Nicht jedem Werk wird es, entweder aus sportlichen, persönlichen oder finanziellen Gründen, möglich sein, ernsthaft um ihn zu buhlen. Zumindest zwei Hersteller scheinen aktuell für Marquez aber eine durchaus realistische Alternative zu seiner langjährigen Heimat Honda zu sein. Ducati hat bislang noch jeden einzelnen MotoGP-Weltmeister mit Ausnahme von Marquez selbst nach Borgo Panigale gelockt: Casey Stoner fuhr von 2007 bis 2010 für die Roten und feierte dort seine größten Erfolge, Valentino Rossi saß 2011 und 2012 auf der Desmosedici, Nicky Hayden von 2009 bis 2013 und Jorge Lorenzo 2017 und 2018. Marc Marquez würde sich in diese Reihe perfekt eingliedern. Dass man bei Ducati nicht davor zurückscheut, für den gewünschten Fahrer auch eine Menge Geld in die Hand zu nehmen, zeigte die Verpflichtung von Jorge Lorenzo. Für die Rekordgage von 25 Millionen Euro in zwei Jahren verließ er damals Yamaha. Interessant für Marquez: Die Desmosedici GP ist in ihrem Charakter seiner geliebten Honda RC213V nicht unähnlich. Beide Maschinen belohnen einen aggressiven und körperbetonten Fahrstil. Die Umstellung würde Marquez also wohl nur geringe Sorgen bereiten. Was für Ducati gilt, gilt auch für KTM. Finanzielle Mittel sind durch das Sponsoring von Energy-Drink-Gigant Red Bull ausreichend vorhanden. Und auch die RC16 ist als Motorrad bekannt, dass seine Qualität dann richtig zeigt, wenn es der Fahrer ordentlich um die Strecke prügelt - Marquez-Style eben. Für KTM sprechen außerdem sportpolitische Überlegungen. Man teilt sich Sponsor Red Bull mit Marquez, was vertragliche Probleme verhindert. Außerdem hat der einen historischen Draht zum Hersteller, bestritt er doch seine ersten beiden WM-Saisons auf Material aus Österreich. Honda weiß also, dass die Dienste von Marc Marquez nicht auf ewige Zeiten gesichert sind. Dementsprechend unternimmt man alles, um ihn zufriedenzustellen. Zwar soll Marc nie aktiv in die Wahl seines Teamkollegen eingegriffen haben, aber es ist klar, dass er lieber seinen eigenen Bruder als irgendeinen anderen Fahrer auf der anderen Seite der Repsol-Honda-Box wollte. Ein vielleicht nicht geäußerter Wunsch, den man ihm dennoch erfüllte. Und den die HRC in der nächsten Verhandlungsrunde definitiv ins Rennen führen wird.

Die Marquez-Brüder sind 2020 zum ersten Mal gemeinsam in der derselben WM-Klasse unterwegs - Foto: LAT Images

+ Die Motorradentwicklung
Die Honda RC213V gilt seit Jahren als das am schwierigsten zu fahrende Motorrad der MotoGP. Vor allem in der abgelaufenen Saison wurde das augenscheinlich. Cal Crutchlow und vor allem Jorge Lorenzo bissen sich am Modelljahrgang 2019 die Zähne aus. Nur Marc Marquez war mit diesem Motorrad erfolgreich unterwegs. Weil er eben Marc Marquez ist und jede Maschine mit seinem unglaublichen Talent und seinen teils surrealen Reflexen irgendwie kontrollieren kann. Er zeigte bislang kein großes Interesse daran, die Honda fahrbarer und damit auch für seinen Markenkollegen konkurrenzfähig zu machen. Für ihn ging es stets nur um die Suche nach mehr Performance. Und warum sollte das auch anders sein? Das 2019er Bike war die wohl forderndste Honda seit dem MotoGP-Einstieg von Marquez 2013. Und damit war er erfolgreicher als je zuvor. Dass Crutchlow und Lorenzo auf demselben Motorrad gewaltige Probleme hatten, kann ihm egal sein. Ob es Marc aber auch so egal sein wird, wenn Bruder Alex strauchelt, darf zumindest bezweifelt werden. Das könnte Marc dazu bringen, die Maschine in Zukunft nicht nur schneller, sondern auch fahrbarer zu machen. Eine Entwicklung, von der Honda als gesamtes MotoGP-Projekt profitieren würde. Marc Marquez dämpfte derartige Hoffnungen nach dem Valencia-Test aber bereits wieder: "Natürlich arbeiten wir am Chassis, um zu versuchen, konstanter zu werden. Ich denke aber, dass der Charakter mehr oder weniger gleichbleiben wird. Ein einfacher zu fahrendes Motorrad würde sicher allen anderen Honda-Fahrern helfen, aber mein Ziel ist es, das schnellstmögliche Bike zu haben. Mir ist egal, ob es schwierig ist oder nicht - wichtig ist nur, dass ich gewinne."

- Die Ablenkung
Vielleicht wird Marc Marquez also das gemeinsame Motorrad nicht im Sinne seines Bruders entwickeln. Auf jeden Fall wird er aber immer wieder mit einem Auge auf die andere Seite der Box schielen. Nicht, um sich dadurch einen Vorteil zu erarbeiten, sondern um zu sehen, wie es dem Rookie-Kollegen denn da so geht. Die Marquez-Brüder stehen sich sehr nahe. Sie reisen zusammen, sie trainieren zusammen und sie wohnen zusammen - zuhause in Cervera ebenso wie an den Rennstrecken der Welt im gemeinsamen Motorhome. Marc Marquez ist auf der Strecke ein eiskalter Killer, abseits davon aber eine absolut liebenswerte Person mit großem Interesse an seinen Mitmenschen, vor allem seinem engsten Umfeld. Es scheint unmöglich, dass der Bruder im eigenen Team für Marc nicht irgendwann zur Ablenkung wird. Das muss kein Drama sein, wenn Marc ansonsten eine ähnliche Dominanz an den Tag legt wie in der abgelaufenen Saison. Es könnte aber zum Zünglein an der Waage werden, wenn es nicht ganz so nach Wunsch läuft und ein echter Titel-Showdown wie 2013 gegen Jorge Lorenzo oder 2017 gegen Andrea Dovizioso entsteht. Bedenken, die Teamchef Alberto Puig allerdings nicht teilt: "Ich glaube, dass Marc an gar nichts denkt, außer wieder Weltmeister zu werden."

+ Der Lehrmeister
Was zur Belastung für Marc werden könnte, kann für Alex nur ein Vorteil sein. Er wird als Rookie den besten MotoGP-Fahrer der Gegenwart zum Teamkollegen haben. Wie schwierig es ist, als Neueinsteiger in der Königsklasse Fuß zu fassen, wurde in diesem Artikel bereits thematisiert. Marc Marquez in dieser Situation als Lehrmeister zu haben, noch dazu mit sieben Saisons Routine auf diesem Motorrad und in diesem Rennstall, ist ein Segen. Für Marc gibt es keinen Grund, nicht seinen vollen Erfahrungsschatz an den jüngeren Bruder weiterzugeben. Schließlich wird Alex in absehbarer Zeit kein wirklich ernstzunehmender Gegner für ihn sein. Der wiederum muss nur aufpassen, bei all den wertvollen Informationen, die er von Marc erhält, nicht die Realität aus den Augen zu verlieren. Denn was für Marc Marquez richtig ist oder funktioniert, kann für andere Piloten ein absoluter Irrweg sein. Honda-Kollege Cal Crutchlow fasste es beim Saisonfinale in Valencia treffend zusammen: "Ich kann mir Marcs Daten ansehen und weiß genau, was er besser oder anders macht. Das ist schön, aber es bringt mir nichts. Ich weiß zwar, was er macht, aber ich weiß auch, dass ich es einfach nicht nachmachen kann."

+ Die Harmonie
Egal, wie und in welcher Form Marc Marquez seinem Bruder Alex bei Repsol Honda nun helfen oder auch nicht helfen wird. Eines kann man jetzt schon als Tatsache annehmen: Mit diesen beiden Fahrern im Team wird es keinen Stallkrieg geben. Diese Garantie ist schon mehr, als sich die meisten anderen Hersteller in ihren Factory-Truppen erträumen können. Ein gewisses Konfliktpotenzial schwelt da nämlich immer vor sich hin, ist der Teamkollege gemäß einer alten Motorsportweisheit ja stets der erste Gegner. Es liegt in der Natur der Sache, dass in den schlagkräftigsten Rennställen stets echte Alphatiere aufeinandertreffen, die um Siege und Weltmeistertitel kämpfen. Wie schnell aus dem gesunden Konkurrenzverhältnis eine vergiftete Feindschaft wird, zeigten die letzten Jahre in der MotoGP immer wieder. Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso etwa wurden als Ducati-Teamkollegen nie beste Freunde. Im Titelkampf 2017 schien Lorenzo seinem Stallgefährten sogar Schützenhilfe zu verweigern. Man erinnere sich nur an die wiederholten Aufrufe zum Wechsel in 'Mapping 8' und die verzweifelten Gesichter von Gigi Dall'Igna, Paolo Ciabatti & Co. In den folgenden Monaten führten Dovizioso und Lorenzo dann sogar einen offenen Krieg der Worte über die Medien. Ganz ähnlich lief es zwischen Lorenzo und Valentino Rossi in den beiden gemeinsamen Yamaha-Partnerschaften ab. Auslöser war hier eine große sportliche Rivalität, die aber spätestens im Saisonfinale 2015 auf eine sehr persönliche Ebene abrutschte. Die Fronten zwischen Rossi und Lorenzo waren so verhärtet, dass der Abgang eines der beiden Fahrer mit Ende 2016 praktisch unvermeidbar war. Und auch zwischen Marc Marquez und Dani Pedrosa gab es Reibereien, etwa als Rookie Marquez seinem Kollegen in Aragon 2013 das Kabel der Traktionskontrolle kappte. Derartige Duelle können das Beste aus beiden Piloten herausholen, oftmals lähmen sie aber die Zusammenarbeit und den Fortschritt im Team. Ein Risiko, dass man bei Honda für 2020 ganz bewusst vermieden hat.

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