MotoGP

MotoGP Valencia 2019: Die Reaktionen zum Rennsonntag

Marc Marquez hat die MotoGP-Saison 2019 weltmeisterlich mit einem Sieg beendet. Die Reaktionen der Piloten zum Saisonfinale in Valencia.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Marc Marquez (Repsol Honda): "Es war ein schwieriges Wochenende, denn wir haben viele Dinge ausprobiert. Das ganze Team hat hart gearbeitet. Unser Ziel war es, das Rennen zu gewinnen und die Team-Wertung auch. Das ganze Honda-Team hat diesen Titel verdient, denn von Japan bis nach Cervera hat das ganze Team einen super Job gemacht. Jetzt ist es Zeit, unseren Erfolg zu feiern, bevor am Dienstag die Saison 2020 beginnt."

2. Fabio Quartararo (Petronas Yamaha): "Wer hätte gedacht, dass ich in diesem Jahr sechs Mal auf der Pole und sieben Mal auf dem Podium stehen würde? Ich glaube niemand. Das kommt vor allem durch die harte Arbeit, die ich und das Team gemacht haben. Viele Leute haben mir gesagt, dass ich diesen Platz nicht verdient habe, deshalb wollte ich ihnen das Gegenteil beweisen. Ich freue mich auf das nächste Jahr, denn da werden wir noch stärker sein."

3. Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich denke, ich habe das letzte Rennen in Malaysia wieder gut gemacht. Ich denke, ich bin das beste Rennen gefahren, das für mich heute drin war. In der Mitte des Rennens habe ich ein paar Fehler gemacht, aber auch das habe ich gegen Ende wieder gut gemacht. Marc und Fabio sind ein großartiges Rennen gefahren. Es war ein tolles Rennen, aber sehr anstrengend."

4. Andrea Dovizioso (Ducati): "Insgesamt bin ich happy mit unserem Speed. Die Pace war konstant und der Rückstand zu Marquez nicht zu groß. Ich wollte Miller noch kriegen, aber er ist sehr gut gefahren und verdient das Podium. Ich bin zufrieden damit, wie wir das Jahr zu Ende gebracht haben, denn in Sepang und hier in Valencia waren wir schnell. Wir haben einen soliden zweiten Platz in der WM bestätigt."

5. Alex Rins (Suzuki): "Dieses Jahr lief es sehr gut, ich konnte um den dritten WM-Platz kämpfen. Ich habe es heute versucht, konnte Vinales am Ende aber nicht bezwingen. Im Rennen habe ich bis zum Ziel mit Dovizioso gekämpft, aber es war sehr schwer, ihn zu überholen. Wir werden weiter arbeiten und uns auf die neue Saison vorbereiten."

6. Maverick Vinales (Yamaha): "Mein Ziel war der dritte WM-Platz, das haben wir geschafft. Das Rennen war schwierig, ich hatte ziemliche Probleme mit dem Grip hinten. Damit kämpfen wir von Zeit zu Zeit. Ich wollte einfach in der Nähe von Rins ankommen und so viele Punkte wie möglich holen. Es freut mich, bester Yamaha-Fahrer zu sein und die WM in den Top-3 abzuschließen. Ich kann es kaum erwarten, das neue Bike zu testen."

Maverick Vinales konnte beim MotoGP-Saisonfinale in Valencia nicht auftrumpfen - Foto: Tobias Linke

7. Joan Mir (Suzuki): "Das Rennen war ein wenig frustrierend, denn ich hatte nicht das gleiche Gefühl wie in den Trainings. Das ist schade, aber ich war nah an den Top-5 dran und an Fahrern, die dieses Jahr Rennen gewinnen konnten. Ich dachte, ich hätte noch ein wenig mehr in der Hinterhand, aber ich bin trotzdem happy. Das Rookie-Jahr war wirklich schön und jetzt freue ich mich schon auf die neue Saison."

8. Valentino Rossi (Yamaha): "Wir hatten ziemliche Probleme mit dem Grip, was uns schon früher in dieser Saison passiert ist. Ich hatte hinten nicht genug Grip und nach ein paar Runden musste ich Tempo rausnehmen, denn mein Reifen hat viel Performance eingebüßt. In der zweiten Saisonhälfte hatten wir sehr damit zu kämpfen und konnten das letztlich nicht lösen. Heute war es auch so, also müssen wir ab Dienstag arbeiten, um gut in das neue Jahr zu starten."

9. Aleix Espargaro (Aprilia): "Nach einem Wochenende voller Stürze, bin ich sehr vorsichtig in das Rennen gegangen. Die Saison gut abzuschließen war wichtig und ich bin froh, sagen zu können, dass ich das geschafft habe. Die Streckenbedingungen waren auch heute grauenhaft. Ich habe gesehen, wie Fahrer vor mir gestürzt sind, sobald sie an Geschwindigkeit zugenommen haben. In den Top-10 zu liegen, ist aber ein gutes Ergebnis für mich und die Jungs, die das ganze Jahr über hart gearbeitet haben."

10. Pol Espargaro (KTM): "Uns hat heute viel in Sachen Grip, Traktion und Turning gefehlt. Wir waren schneller als 2017 im Qualifying, selbst mit meinem Highsider. Das ist fantastisch, denn wir haben stark auf der Bremse aufgeholt. Wir haben am Ende des Jahres 100 Punkte geholt und das ist nicht schlecht. Wir sind Elfter in der WM geworden und es war kein schlechtes Jahr. Aber 2020 müssen wir uns steigern."

11. Tito Rabat (Avintia Ducati): ""

12. Mika Kallio (KTM): "Wir haben ein paar Punkte geholt, hatten aber auch ein wenig Schützenhilfe durch Fahrer, die vor mir gestürzt sind. Daher bin ich mit dem zwölften Platz immer noch nicht zufrieden. Ich konnte den Grip der Reifen heute nicht spüren. Danke an KTM, dass sie mich diese sechs Rennen fahren haben lassen. Das war eine schöne Reise, aber nicht so erfolgreich wie ich mir das gewünscht hätte."

Mika Kallio beendet seinen letzten Renneinsatz der Saison auf Rang zwölf - Foto: Tobias Linke

13. Jorge Lorenzo (Repsol Honda): "Das war ein besonderer Tag. In der Startaufstellung hatte ich ein ganz anderes Gefühl als bei all meinen anderen Rennen und in den ersten Runden war ich dann auch viel vorsichtiger. Die Bedingungen waren so schwierig und ich wollte mein letztes Rennen beenden. Ich habe mich einfach auf mich konzentriert und bin froh, ein paar Punkte geholt zu haben. Es ist schön, dass ich in dieser unglaublichen Saison von Marc dem Repsol Honda Team helfen konnte, die Team-Weltmeisterschaft zu gewinnen. Ich möchte mich bei allen Honda-Leuten für den Respekt und die Professionalität bedanken, die sie mir entgegengebracht haben. Ich wünschen ihnen alles gute für die Zukunft."

14. Karel Abraham (Avintia Ducati): ""

15. Hafizh Syahrin (Tech3 KTM): "Die Saison 2019 ist jetzt beendet. Es tut mir sehr leid für mein Team, weil sie alles gegeben haben, aber es trotzdem schwer für mich war, einen Rhythmus zu finden. Ich konnte keine Konstanz im Vergleich zu meinem ersten Jahr in der MotoGP aufbauen. Ich kann nur sagen, dass ich alles versucht habe. Ein Punkt ist am Ende besser als nichts, aber wir hatten uns mehr erhofft. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich immer unterstützt haben. Vor allem bei Herve, der mir die Chance für diese zwei Jahre gegeben hat."

DNF Andrea Iannone (Aprilia): "Ich bin mit meinem Rennen heute ziemlich zufrieden. Trotzdem ich so weit hinten gestartet bin, konnte ich ein paar Positionen gut machen und mit meinem Teamkollegen einen spaßigen Kampf bestreiten. Im Vergleich zu den letzten zwei Tagen hatten wir eine gute Pace, aber die Temperatur im Vorderreifen hat abgebaut, als ich in Führung gegangen bin. Im Richtungswechsel zwischen Kurve neun und zehn habe ich dann härter gepusht, um meine Position zu verteidigen und bin gestürzt. Um das Ergebnis ist es schade, aber grundsätzlich war es ein gutes Rennen."

DNF Franco Morbidelli (Petronas Yamaha): ""

DNF Danilo Petrucci (Ducati): "Schade, denn es war ein wichtiges Rennen für das Team. Leider ging die Launch Control am Start nicht, und so habe ich sofort viele Plätze verloren. Ich habe Positionen gutgemacht und meine Pace war gut. Leider bin ich gestürzt, nachdem ich Rossi überholt hatte, und ich verstehe nicht, warum. Es tut mir leid, die WM so zu beenden, aber es war immer noch die beste Saison meiner Karriere. Ich weiß, ich muss mich noch in einigen Bereichen verbessern, aber ich kann den Start der neuen Saison kaum noch erwarten."

Das MotoGP-Saisonfinale endete für Danilo Petrucci im Kies - Foto: Tobias Linke

DNF Johann Zarco (LCR Honda): "Mir geht es gut, die Verletzung hätte schlimmer sein können. Ich habe gesehen, wie Danilo gestürzt ist und weiß nicht, ob ich deshalb ein wenig die Konzentration verloren habe. Denn wenig später bin ich auch gestürzt. Ich dachte mir: Schade, dass ich das Rennen verloren habe. Ich habe nicht nach dem Bike geschaut und und dann hat mich Ikers Motorrad voll erwischt. Ich hatte große Schmerzen im linken Fußgelenk und hatte Angst. Aber jetzt ist es doch nicht so schlimm, ich habe mir keine Frakturen zugezogen."

DNF Iker Lecuona (Tech3 KTM): "Es tut mir für das Team leid, dass ich gestürzt bin. Ich wollte das Wochenende so nicht beenden, weil es eigentlich ziemlich gut lief. Erstens, weil es mein erstes MotoGP-Rennen war und zweitens, weil ich das ganze Wochenende über schon sehr schnell war. Das Team hat mir das ganze Wochenende über geholfen. Ich möchte mich bei ihnen bedanken. Bei dem Sturz weiß ich ehrlich gesagt nicht, was passiert ist, denn ich habe nicht später gebremst oder meine Linie geändert."

DNF Cal Crutchlow (LCR Honda): "Ich bin okay. Es war enttäuschend, hier im Rennen zu stürzen. Ironischerweise habe ich mich ganz gut gefühlt, habe aber in Turn 1 ein wenig zu spät gebremst. Fast hätte ich den Crash noch abgefangen, habe es aber nicht ganz geschafft. Jetzt warten wir ab, was der Tag morgen bringt. Ich freue mich auf den Test, wir werden da versuchen, das Bike für nächstes Jahr zu verbessern."

DNF Michele Pirro (Ducati): "Das war sicher kein positiver Sonntag für uns. Mein Rennen war vom Start weg ruiniert, da ich mich nicht gut gefühlt habe. Schon auf der Sighting Lap hat mein Blutdruck nachgelassen und beim Start habe ich mich krank gefühlt. Daher bin ich dann an die Box gegangen. Ich bin enttäuscht, denn mein Ziel waren die Top-10. Das hätte ich auch schaffen können. Aber so ist es nun mal gelaufen. Wir versuchen es im nächsten Jahr wieder."


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