MotoGP

MotoGP Phillip Island: Wetter legt 3. Training lahm

Starker Wind, eine Rote Flagge und Regentropfen: Nur das halbe Feld wagt sich im 3. MotoGP-Training auf Phillip Island auf die Strecke.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Das 3. MotoGP-Training dient üblicherweise als Shootout, in dem die direkte Q2-Qualifikation entschieden wird. Doch auf Phillip Island hatte am Samstag das Wetter etwas dagegen, sodass die Session zu einer wertlosen verkam, in der das halbe Feld nicht einmal eine Rundenzeit setzte.

Das Wetter: Starke Windböen machten den MotoGP-Assen zu schaffen, nach wenigen Minuten kam auch noch leichter Regen dazu. Erst gegen Ende der Session zeigte sich die Sonne. Bei nur 12 Grad kam der Asphalt nicht über 15 Grad hinaus.

Rote Flagge: Bereits nach dreieinhalb Minuten musste die Session per Roter Flagge abgebrochen werden. Der starke Wind hatte an der Boxenmauer einem Pramac-Mechaniker das Pitboard von Jack Miller aus der Hand gerissen, sodass dieses auf die Start/Ziel-Gerade lag. Als es nach wenigen Minuten aufgesammelt war, konnte die Session wieder aufgenommen werden.

Crashes & Defekte: Unmittelbar nach der Roten Flagge kam Joan Mir bei der Einfahrt zur Boxengasse zu Sturz. Er musste seine Suzuki somit per Hand in die Pitlane schieben.

Das Ergebnis: Nur zwölf der 22 Fahrer erzielten überhaupt eine Rundenzeit. Unter anderem verzichteten Valentino Rossi, Andrea Dovizioso oder Jorge Lorenzo auf eine gezeitete Lap. Die Bestzeit schnappte sich Maverick Vinales, der sich in 1:31,338 Minuten vor Marc Marquez, Pol Espargaro, Johann Zarco und Jack Miller durchsetzte. Auf seine Bestzeit vom Freitag fehlten Vinales aufgrund der Streckenbedingungen aber zweieinhalb Sekunden und kein einziger Fahrer konnte seine Zeit vom Vortag verbessern.

Den direkten Q2-Einzug schafften somit die Top-10 des gestrigen Tagesklassements: Neben Maverick Vinales, Andrea Dovizioso und Cal Crutchlow ersparen sich auch Danilo Petrucci, Jack Miller, Marc Marquez, valentino Rossi, Alex Rins, Franco Morbidelli und Aleix Espargaro das Antreten im ersten Qualifying-Segment. Fabio Quartararo hingegen muss bereits in Q1 ran.


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