MotoGP

MotoGP Mugello 2019: Dovizioso und Rossi müssen durch Q1

Dicke Überraschungen im FP3 der MotoGP in Mugello. Viele Spitzenpiloten verpassen den direkten Einzug in Q2, die Bestzeit geht an Danilo Petrucci.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Die MotoGP-Fans dürfen sich auf ein hochdramatisches Q1 in Mugello freuen. Andrea Dovizioso, Valentino Rossi, Alex Rins und Jorge Lorenzo verpassten im 3. Freien Training allesamt den direkten Einzug in Q2, müssen also bereits im ersten Qualifying-Abschnitt ran.

Die Platzierungen: Danilo Petrucci, der wie Marc Marquez an einer Erkältung laboriert, sicherte sich die Bestzeit im FP3. In 1:46.056 Minuten fuhr er die schnellste je erzielte Runde in Mugello. Pol Espargaro bestätigte als Zweiter seine Topform. Marc Marquez belegte Rang drei vor Takaaki Nakagami. Jack Miller wurde Fünfter, P6 ging an Fabio Quartararo. Maverick Vinales kam auf den siebten Platz vor Cal Crutchlow und Franco Morbidelli. Der Freitagsspitzenreiter Francesco Bagnaia sicherte sich als Zehnter den letzten Platz für Q2.

Dovizioso fehlten auf den direkten Einzug in Quali-Finale als Elfter 0,029 Sekunden. Dahinter landeten Lorenzo und Rossi. Alex Rins kam gar nur auf P17.

Die Topspeeds: Andrea Dovizioso wurde auf der langen Start-Ziel-Geraden mit 356,7 km/h gemessen. Das bedeutete einen neuen Topspeed-Rekord in der MotoGP. Dovizioso überbot damit seine bisherige Bestmarke aus dem Vorjahr um 0,2 Stundenkilometer. Doviziosos Teamkollege Danilo Petrucci war nur 0,7 km/h langsamer.

Die Zwischenfälle: Alex Rins stürzte bereits auf seiner ersten Outlap. Er verlor in Kurve elf die Kontrolle über seine Suzuki. Das Motorrad überschlug sich im Kies und wurde relativ stark beschädigt. Rins blieb unverletzt, musste aber mit dem Scooter zurück an die Box fahren.

Zwei Minuten vor Ende der Session stürzte Cal Crutchlow in Kurve vier.

Das Wetter: Traumhaftes MotoGP-Wetter zum 3. Freien Training in Mugello ermöglichte extrem schnelle Rundenzeiten. Bei wolkenlosem Himmel wurden 21 Grad Außentemperatur gemessen, der Asphalt erreichte bereits 29 Grad.

Die Analyse: So viele Spitzenfahrer wie an diesem Wochenende sieht man nur selten straucheln. Lediglich Marc Marquez konnte sich bislang schadlos halten, doch bei ihm stellt sein Gesundheitszustand für das Rennen ein großes Fragezeichen dar.


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