MotoGP

MotoGP Valencia 2018: Marquez dominiert viertes Training

Auf trocknender Strecke im vierten Training der MotoGP in Valencia ist Marc Marquez klar der schnellste Mann. Die Session könnte aber wertlos sein.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Marc Marquez ließ der Konkurrenz in FP4 der MotoGP zum Valencia-Grand-Prix keine Chance. Auf trockener Ideallinie fuhr er in einer eigenen Liga. Das Rennen am Sonntag wird aber wohl völlig nass.

Die Platzierungen: Marquez brachte über eine halbe Sekunde zwischen sich und seinen ersten Verfolger Johann Zarco. Rang drei ging an den schon das gesamte Wochenende über starken Pol Espargaro vor seinem Bruder Aleix. Andrea Dovizioso wurde Fünfter vor Maverick Vinales und Danilo Petrucci. Jorge Lorenzo kam auf Rang 16, direkt vor Tom Lüthi, Stefan Bradl und Dani Pedrosa. Valentino Rossi belegte nur Platz 22.

Die Zwischenfälle: Vier Minuten vor Ende des Trainings sorgte Alex Rins für den ersten Sturz der Session. Er verlor in Kurve acht die Kontrolle über seine Suzuki, FP4 war für ihn damit vorbei.

Wenig später flog Jack Miller in Kurve eins. Auch er musste seine Ducati abstellen.

Beim Übungsstart nach dem Training erlitt Danilo Petrucci einen technischen Defekt an seiner Maschine. Flammen züngelten aus der Verkleidung, die Ducati GP18 wurde von den Streckenposten abtransportiert.

Das Wetter: Das vierte Training war die erste MotoGP-Session des Wochenendes, in der kein Regen fiel. Die Strecke war aber immer noch feucht und trocknete bei bedecktem Himmel und Außentemperaturen von nur 16 Grad sowie 19 Grad am Asphalt langsam. Manche Fahrer setzten bereits zu Beginn auf Slicks, andere wählten zunächst Regenreifen. Nach einigen Minuten war aber das gesamte Feld auf Trockenreifen unterwegs.

Die Analyse: Marquez war im vierten Training überlegen, dahinter geht es eng zu. Fraglich ist aber, wie nützlich die Erkenntnisse aus FP4 für das Rennen am Sonntag sein werden. Für die Startzeit um 14 Uhr ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent Regen prognostiziert. Im vierten Training war die Ideallinie hingegen schon relativ trocken, die Rundenzeiten über sieben Sekunden schneller als in den ersten drei Sessions des Wochenendes.


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