MotoGP

MotoGP Assen 2018: Marc Marquez holt Bestzeit im FP3

Marc Marquez fuhr im dritten Freien Training der MotoGP in Assen die Bestzeit und sicherte sich damit den Einzug ins Q2 spielend.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Wie gewohnt entbrannte auch im dritten Freien Training von Assen der MotoGP-Kampf um den direkten Einzug ins Q2. Marc Marquez, Valentino Rossi und Co. versuchten, ihre Bestzeiten vom Vortag zu drücken. Der schnellste Mann der Session war am Ende Marquez. Er fuhr eine Bestzeit von 1:33.341 und ließ damit die Konkurrenz und die Vinales-Bestzeit vom Vortag hinter sich.

Die Platzierungen: Zu Beginn der Session waren es Vinales, Iannone, Petrucci, Rossi, Crutchlow, Dovizioso, Lorenzo, Marquez, Rins und Zarco, die die Plätze für den direkten Einzug ins zweite Qualifying sicher hatten. Lange Zeit fielen die Bestzeiten vom Vortag nicht, Marquez übernahm aber die FP3-Führung. Mit einer knappen Viertelstunde auf der Uhr war es auch der Honda-Werkspilot, der es als Erster schaffte, an die Zeiten aus dem FP2 anzuschließen.

Etwas später versuchte die Konkurrenz nachzulegen. Vinales schaffte es als Erster in der Session in die 1:33er Zeiten. Nur Augenblicke später übertrafen Rossi und Crutchlow seine Bestzeit. Doch auch diese Zeiten hielten einer späten Attacke von Marquez nicht stand. Der Honda-Pilot brannte ein 1:33.341 in den Asphalt und toppte damit knapp Vinales‘ Bestzeit haarscharf. Damit zog Marquez souverän ins Q2 ein, hinter ihm landeten Vinales, Crutchlow, Rossi und Iannone in den Top-5. Die Plätze sechs bis zehn belegten Lorenzo, Aleix Espargaro, Alvaro Bautista, Dovizioso und Pol Espargaro. Bis auf Espargaro schafften auch ebendiese Piloten den Einzug ins Q2, statt Espargaro geht Petrucci in die zweite Qualifying-Session.

Die Zwischenfälle: Franco Morbidelli stürzte in Kurve sieben so schnell, dass er durch die Auslaufzone flog und erst vor den Airfences zum Liegen kam. Der Honda-Pilot war aber ebenso schnell wieder auf den Beinen und auf dem Weg zurück in die Box. Dort angekommen entschied er sich aber, die Session vorzeitig zu beenden und stattdessen in die Streckenklinik zu gehen, um sich medizinischen Checks zu unterziehen.

Das Wetter: Der niederländische Wettergott meinte es auch im dritten Freien Training gut mit den MotoGP-Piloten. Die Sonne schien, es waren kaum Wolken am Himmel und die Lufttemperaturen waren von 16 Grad am Morgen auf mittlerweile 20 Grad angestiegen.

Die Analyse: Es dauerte eine Weile, bis die Bestzeiten vom Trainings-Freitag aus Assen am Folgetag im dritten Freien Training fielen. Über lange Zeit konnten Vinales, Marquez und ihre Kollegen ihre eigenen Zeiten nicht schlagen, die Top-10 der kombinierten Zeiten blieb unverändert. Erst am Ende der Session machten die MotoGP-Piloten wirklich ernst.


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