MotoGP

MotoGP Austin 2018: Regen im FP3, Marquez vorn

Marc Marquez war im FP3 einmal mehr der schnellste Mann in Austin - Andrea Iannones Bestzeit konnte er aber nicht toppen. Regen am Ende der Session.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Die MotoGP-Piloten hatten im dritten Freien Training in Austin gerade noch so Glück - obwohl der Himmel grau und wolkenverhangen war, setzte der vorhergesagte Regen erst in den letzten Minuten ein. Schnellster Mann der Session war Marc Marquez mit einer 2:04.608. Damit konnte er Andrea Iannones Bestzeit vom Vortag allerdings nicht schlagen.

Die Platzierungen: Der erste Pilot der Session, der seine Bestzeit vom Vortag im FP3 übertraf, war Johann Zarco. Der Tech3-Pilot fuhr nach ein paar Minuten auf den zehnten Platz vor und kickte damit den verletzten Dani Pedrosa vorerst aus dem Q2. Einige Minuten später legte Pedrosa allerdings nach und holte sich den achten Platz. An der Spitze fuhr Marc Marquez eine Bestzeit von 2:04.676, damit kam er allerdings nicht an der Vortages-Zeit von Andrea Iannone vorbei.

Zwanzig Minuten vor Ende des Trainings war es dann einmal mehr Marquez, der ernst machte. Seine Versuche, an Iannones Zeit vorbeizukommen, scheiterten jedoch. Seine beste Runde blieb bei einer 2:04.608. Damit war er der schnellste Pilot der Session vor Johann Zarco und Iannone. Auch seinen Platz im Q2 hatte Marquez am Ende des FP3 in der Tasche, gemeinsam mit Iannone, Maverick Vinales, Valentino Rossi, Zarco, Cal Crutchlow, Alex Rins, Andrea Dovizioso, Jorge Lorenzo und Pedrosa.

Die Zwischenfälle: Scott Redding stürzte 20 Minuten vor Session-Ende in Kurve 14, blieb allerdings unverletzt. Nach wenigen Augenblicken konnte er wieder auf seine Aprilia steigen und das Training weiter fortgesetzen. Mit knapp sieben Minuten auf der Uhr setzte leichter Regen ein und beendete die Session damit mehr oder weniger vorzeitig.

Das Wetter: Das Wetter im dritten Freien Training der MotoGP veränderte sich im Vergleich zum Vortag nur in einer Sache: Die Sonne versteckte sich zum FP3 hinter vielen dunklen Wolken. Die Lufttemperaturen hielten sich wie am Freitag bei ungefähr 16 Grad, der Asphalt war ein bisschen wärmer. Regen gab es erst kurz vor Ende des Trainings.

Die Analyse: Nachdem durch die vielen Wolken am Himmel ein Regenfall jederzeit möglich gewesen war, gingen alle Piloten direkt auf die Strecke, um ihre Chance auf eine schnelle Rennrunde und einen sicheren Einzug ins zweite Qualifying zu nutzen. Es dauerte jedoch eine Weile, bis das Fahrerfeld an die Zeiten vom Vortag anknüpfen konnte. Wie zu erwarten war es einmal mehr Marquez, der die Jagd um die Bestzeit eröffnete. Nachdem allerdings zum Ende der Session Regen einsetzte, konnte sich niemand mehr verbessern.


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