MotoGP

MotoGP 2018: Die wichtigsten Fragen vor Austin

Die MotoGP legt in Texas an. Dort hat Marc Marquez eine unglaubliche Serie zu verteidigen. Doch dem Weltmeister droht Ärger abseits der Strecke.
von Michael Höller

Wer kommt als Favorit zum MotoGP-Rennen nach Austin?

Marc Marquez. Der amtierende Weltmeister hat zwar ein hartes Wochenende zu verdauen und liegt in der WM-Wertung nur auf dem fünften Rang. Allerdings hält er in Austin eine unglaubliche Serie: Von den bisherigen fünf MotoGP-Rennen auf dem Circuit of The Americas gewann er alle fünf. Somit ist Marquez in Austin noch ungeschlagen und noch nie kam ihm ein Fahrer über die volle Renndistanz näher als eineinhalb Sekunden. Darüber hinaus sicherte sich Marquez auch alle fünf Pole Positions. Die Favoritenrolle ist somit klar besetzt.

Wie geht es zwischen Rossi und Marquez weiter?

In Argentinien gehörten die Schlagzeilen nicht Sieger Cal Crutchlow, sondern Marc Marquez und Valentino Rossi, die sich zunächst auf der Strecke und später verbal in die Quere kamen. Der Konflikt zwischen den beiden MotoGP-Champions schwelt auch in Austin weiter. Zum ersten Mal seit Mugello im Vorjahr ist keiner der beiden Fahrer in der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstag zu Gast.

Stattdessen sprechen Marquez und Rossi getrennt in den jeweils eigenen Teamräumlichkeiten zur Presse. Die Dorna überträgt beide Termine im Livestream auf motogp.com. Am Freitagabend sind die Vorfälle von Argentinien zudem Thema in der Safety Commission, an der alle Fahrer teilnehmen können. Marquez könnte dort zwar eine Rüge erhalten, weitere Konsequenzen sind aber nicht zu erwarten.

MotoGP 2018: Ist Dani Pedrosa noch gut genug für Honda?: (33:04 Min.)

Wird der angeschlagene Dani Pedrosa starten?

Pedrosa wird es zumindest versuchen. Er wurde am Dienstag nach dem Argentinien-GP am gebrochenen Handgelenk operiert und reiste nun in die USA. Im 1. Training sitzt er mit Sicherheit auf seiner Honda, ob es darüber hinaus Sinn macht, wird erst danach entschieden.

"Ich habe Übungen absolviert, um wieder an Mobilität zu gewinnen und die Entzündung einzudämmen. Es ist aber schwierig, die tatsächliche Situation abzuschätzen", so Pedrosa in einer Aussendung seines Teams. HRC-Testfahrer Stefan Bradl reiste nicht mit nach Austin und kann im Falle einer Aufgabe von Pedrosa somit nicht einspringen.

Was tut sich auf dem Transfermarkt?

Viele Verträge sind bereits unter Dach und Fach. In den kommenden Wochen könnten weitere Einigungen für 2019 öffentlich bekanntgegeben werden. Vor allem bei Suzuki könnte sich bereits in Austin etwas tun. Der Vertrag von Alex Rins soll unterschriftsreif sein, nebenher angelt man nun angeblich auch nach Jorge Lorenzo. Darüber hinaus soll man für 2019 auch mit einem Kundenteam so gut wie einig sein. Glaubt man den Kollegen von der "Speedweek", konnten die Blauen Marc VDS ködern. Daher könnte bei Suzuki bereits die eine oder andere Bekanntgabe als Presseaussendung für Austin vorbereitet im Postausgang liegen.


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