MotoGP

Cal Crutchlow: Wir sind sehr konkurrenzfähig

Beim MotoGP-Auftakt in Katar verpasste Cal Crutchlow das Podest. Für die Saison 2018 ist aber sehr zuversichtlich. Wird er der gefährlichste Underdog?
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Gehört Cal Crutchlow 2018 wieder zum erweiterten Favoritenkreis in der MotoGP? Diese Frage stellen sich viele Fans nach dem ersten Auftaktrennen in Katar. Der Brite hat in der laufenden Saison volle Werksunterstützung von Honda und zeigte starke Wintertests. Im ersten Rennen holte er mit Rang vier ein starkes Ergebnis.

MotoGP 2018: Der Katar-GP in der Analyse: (16:55 Min.)

"Die Honda hat sich verbessert, ich habe mich aber auch verbessert. Diese Kombination bedeutet, dass wir sehr konkurrenzfähig sind", sagte der Brite nach dem gelungenen ersten Rennen. Platz vier in Katar hatte Crutchlow seit 2012 nicht mehr erobert und damit sein bislang bestes Resultat auf dieser Strecke egalisiert.

Crutchlow mit großer Hoffnung

Dabei wollte der britische Fahrer des LCR-Teams eigentlich noch mehr: "Zu Beginn des Wochenendes war mein Ziel ein Podestplatz. Ich war im Rennen lange Fünfter und dachte, ich könnte vielleicht sogar gewinnen."

"Aber als dann die Post abging vorne und ich wollte mich an Vale hängen, da mir klar war, er würde bis zum Schluss mit der Spitze mithalten können. Dann hat er Zarco überholt und ich blieb leider hinter Zarco hängen für eine Runde. Das hat mich eine Sekunde gekostet", ist sich Crutchlow sicher.

Honda hat wieder Topspeed

Am Ende fehlten knapp über zwei Sekunden auf den Podestplatz, doch der vierte Rang in Katar gibt Hoffnung. Auch weil Honda plötzlich beim Topspeed wieder eine Rolle zu spielen scheint. Zwar waren Andrea Dovizioso (350,3 km/h) und Danilo Petrucci (351,9) in Katar mit ihrer Ducati wieder einmal die schnellsten, doch dann folgten mit Crutchlow (347,6) und Marc Marqez (345,7) zwei Honda.

Für den MotoGP-Tross geht es in zwei Wochen nach Argentinien. Dort holte Crutchlow im Vorjahr mit dem dritten Rang seinen bislang letzten Podestplatz. Bei drei Starts auf der südamerikanischen Rennstrecke kam er bereits zweimal unter die Top-3. Die ideale Gelegenheit, um seine Rolle als gefährlicher Außenseiter im WM-Rennen zu unterstreichen.


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