MotoGP

MotoGP Phillip Island 2017: Marquez im FP4 top, Dovizioso-Crash

Marc Marquez an der Spitze, Andrea Dovizioso nach Sturz am Boden. So lief das 4. Freie Training der MotoGP auf Phillip Island:
von Tobias Ebner

Motorsport-Magazin.com - Ein abwechslungsreiches 4. Freies Training ist zu Ende gegangen. In der letzten MotoGP-Session auf Phillip Island vor dem Qualifying änderte sich die Reihenfolge lange Zeit beinahe im Sekundentakt. Erst am Ende wurde das Bild etwas klarer. Dann hatte auch Marc Marquez wieder die Nase vorn. Schrecksekunde hingegen für seinen WM-Rivalen Andrea Dovizioso.

Die Platzierungen: Nach einer guten Viertelstunde war es Johann Zarco, der das Feld mit einer Runde von 1:30.157 anführte. Dahinter lagen Pol Espargaro, Andrea Iannone, Cal Crutchlow und Marc Marquez. Die Reihenfolge änderte sich während der ersten Runs der Fahrer ständig. Zwischenzeitlich lagen auch unter anderem Alex Rins und Jack Miller an der Spitze.

In den zweiten Runs übernahm zunächst Aleix Espargaro die Spitze. Am Ende lag jedoch Marc Marquez an der Spitze, gefolgt von Johann Zarco, Andrea Iannone, Aleix Espargaro und Pol Espargaro. In die Top-10 schafften es auch noch Andrea Dovizioso, Cal Crutchlow, Maverick Vinales, Loris Baz und Jack Miller. Dani Pedrosa wurde Elfter, Valentino Rossi 15. und Jorge Lorenzo 17.

Die Zwischenfälle: Nach gut neun Minuten ist Alex Rins als erster Fahrer im Southern Loop gestürzt, wenige Minuten später erwischte es Andrea Dovizioso beim Anbremsen von Kurve zehn.

Das Wetter: Die Verhältnisse haben sich im Vergleich zum FP3 am Vormittag verbessert. Mittlerweile hat es die Sonne stellenweise durch die Wolkendecke geschafft, doch drohender Regen ist stets präsent auf Phillip Island. Die Temperaturen lagen bei knapp 15 Grad in der Luft und 27 Grad auf der Streckenoberfläche.

Die Analyse: Marc Marquez ist weiterhin sehr stark aufgelegt, doch das Feld liegt auf Phillip Island unverändert sehr dicht beisammen. Andrea Dovizioso ist auf jeden Fall in Lauerstellung, ein Auge sollte man auch auf die Espargaro-Brüder, Andrea Iannone und Johann Zarco werfen. Das Yamaha-Werksteam um Rossi und Vinales hinkt weiterhin etwas hinterher.


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