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MotoGP

Starkes Training für Bradl - Bradl kickt Lorenzo aus den Top-10

Stefan Bradl kann am Samstag getrost auf das angesagte schlechtes Wetter hoffen. Im Training qualifizierte er sich vorerst für die ersten vier Reihen.
von Michael Höller

Motorsport-Magazin.com - Gute Nachrichten für die Fans von Stefan Bradl: Hält die Wetterprognose für Samstag, steht der Forward-Fahrer direkt im zweiten Qualifying-Abschnitt und wird sich dort um die Startplätze in den ersten vier Reihen duellieren. Bradl landete im zweiten Training auf dem achten Rang und steht damit im provisorischen Trainingsklassement in den Top-10, die sich direkt für Q2 qualifizieren.

Zwar könnten die Piloten ihre Zeiten am Samstag im dritten Training noch verbessern. Da die Wettervorhersage mit hoher Wahrscheinlichkeit Regen prognostiziert, ist das aber unwahrscheinlich. "Wenn der Wetterbericht hält und es morgen nass ist, sind wir direkt im Q2. Das ist eine große Erleichterung", sagte Bradl.

Valentino hat direkt vor mir einen Fehler gemacht, dadurch konnte ich vorbei ziehen und hatte danach eine freie Runde.
Stefan Bradl

Unter den Fahrern auf Open-Motorrädern war der Deutsche am Freitag der Schnellste. Mit einer starken letzten Runde hatte Bradl im zweiten Training Ex-Champion Jorge Lorenzo aus den Top-10 gefahren, womit dieser am Samstag wohl in Q1 antreten muss. "Die letzte Runde hat sehr gut gepasst. Valentino hat direkt vor mir einen Fehler gemacht, dadurch konnte ich vorbei ziehen und hatte danach eine freie Runde", freute sich Bradl.

Die Erleichterung war groß. "Was in Katar schief ging, hat hier auf den Punkt genau gepasst. Wir konnten sogar schon einen Satz Regenreifen anfahren." Das könnte in einem eventuell verregneten Qualifying ein zusätzlicher Vorteil für Bradl sein.

"Vielleicht kann ich ja auch am Sonntag dabei sein. Denn erst dann geht es um die Punkte", so Bradl. "Ich kann heute ruhig schlafen, aber noch haben wir hier nichts erreicht." Austin liegt dem Deutschen ohnehin. In den bisherigen beiden Rennen auf dem texanischen Kurs belegte er die Plätze vier und fünf.


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