Es war kein einfacher Trainings-Auftakt für das Gresini Team am Freitag in Valencia. Überall war zu spüren, was für eine große Lücke der Tod von Marco Simoncelli hinterlassen hat, die Stimmung war gedrückt. Dennoch versuchte Hiroshi Aoyama im Andenken an seinen verstorbenen Teamkollegen seine Arbeit so gut wie möglich zu erledigen, wobei ihm die nassen Bedingungen aber keine Hilfe waren.
"Die Bedingungen haben mir das Leben heute schwer gemacht und ich stürzte. Das Grip-Niveau war nicht das beste und obwohl ich versucht habe, das Limit zu finden, so war es sehr schwierig und ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden", sagte Aoyama nach den Plätzen 14 und 15. Er hoffte darauf, dass sich am Samstag und Sonntag noch etwas ändert. "Das ist ein wichtiger Grand Prix für mich, weil es mein letzter in der MotoGP ist und ich unbedingt ein gutes Rennen haben will, um Marco zu ehren, den wir sehr vermissen. Aus diesen Gründen werde ich mein Bestes geben."
Noch schwerer war der Tag für Teamchef Fausto Gresini, der die Trauer in der Garage deutlich spüren konnte, trug er doch einen Großteil davon in sich. "Die Atmosphäre ohne 'Super Sic' war surreal und es war extrem schwierig, den Tag über die Bühne zu bringen. Man muss nicht extra erwähnen, dass er vermisst wird, aber es war wichtig für uns, hier zu sein und sein Andenken zu ehren, denn ich bin mir sicher, das würde er wollen. Hiroshi hat versucht, bei schwierigen Bedingungen das Limit zu finden, aber es war schwierig für ihn. Ich bin mir sicher, er wird am Sonntag für Marco sein Bestes geben", erklärte Gresini.

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