Nicky Hayden beendete den ersten Tag in Valencia auf dem vierten Rang. "Das war wirklich das erste Mal, dass ich auf der GP11.1 im Nassen gefahren bin und ich war wirklich glücklich mit dem Gefühl", freute er sich. Der Amerikaner hatte die Zeitenlisten besonders am Nachmittag, als die Strecke komplett nass und rutschig war, lange angeführt.

"Wir kamen aus Malaysia und Australien, wo die Oberfläche in kürzester Zeit getrocknet wäre, aber hier ist sie einfach nicht getrocknet, obwohl es aufgehört hatte zu regnen", wunderte sich Hayden. Dazu sei der Grip extrem gering gewesen, besonders in den Kurveneingängen. "Aber wir konnten im Laufe des Tages ein paar Schritte gehen, die anscheinend geholfen haben", fuhr er fort.

Der Ducati Pilot gab zu: "Ich will nicht lügen: Es wäre schön, auf P1 zu landen, auch wenn es nur Freitagnachmittag war." Hayden tröstete sich allerdings selbst und blickte nach vorn: "Aber wir lagen lange Zeit an der Spitze und konnten ein paar rote Helme fahren. Wir werden sehen, was das Wetter morgen bringt, aber ungeachtet dessen, bekamen wir ein paar gute Informationen."