Als Vorjahres-Zweiter kennt Dani Pedrosa die Tücken des Kurses in Aragon ganz genau und weiß deswegen auch, was zu tun ist, wenn er kommendes Wochenende dort um WM-Punkte kämpft. "Die Strecke ist spektakulär und sehr technisch, sie kombiniert schnelle und langsame Kurven, einige davon sind kompliziert und blind, dort muss man sich außerhalb der Strecke Referenzpunkte suchen. Wir müssen die Maschine für diese Strecke sehr gut abstimmen und das Beste aus den Trainings machen", erklärt Pedrosa.

Doch der Spanier baut darauf, dass die Daten aus dem Vorjahr dabei eine Hilfe sein werden, denn er weiß, man muss sofort mit einer guten Richtung beginnen und darf dann nicht nachlassen. Aber auch wenn es in Aragon hart zur Sache geht, denkt er trotzdem gerne an das Rennen im Vorjahr zurück, da es damals gut für ihn lief. "Ich bin zufrieden mit unserer Leistung in den vergangenen Wochen und fühle mich jeden Tag besser. Diese Woche konnte ich rasten und Energie tanken und jetzt freue ich mich auf das Rennen", sagt er.

Er freut sich auch deswegen, weil er wieder auf heimischem Boden fährt und mit viel Unterstützung rechnen kann. "Leute aus ganz Spanien kommen zum Aragon GP und die Atmosphäre dort ist unglaublich", meint Pedrosa. Da er in diesem Jahr das Rennen in Barcelona wegen seines Schlüsselbeinbruchs versäumt hat, ist er schon besonders gespannt, die spanischen Fans wiederzusehen. "Ich hoffe, die heimische Unterstützung gibt mir zusätzlichen Schub, damit wir das Rennen gemeinsam genießen können."