Es ist ein typischen Ducati-Problem, das auch Hector Barbera in Brünn heimsuchte: das fehlende Gefühl zur Front. Er kam zwar als Zehnter ins Ziel und konnte einige Punkte mitnehmen, dennoch war er nach dem Rennen nicht zufrieden. "Es war ein sehr schwieriges Rennen, da ich nach fünf Runden Probleme mit der Front bekam", sagte der Spanier nach dem Rennen. "Wir haben zwischen den Rennen viel an der Front gearbeitet, aber es gibt noch mehr, was wir tun müssen", fasste er zusammen.
Das Problem bezog sich aber auf bestimmt Kurven, in denen Barbera extrem wenig Gefühl für das Vorderrad hatte. "Der nachlassende Reifen war dabei auch nicht hilfreich. Es wurde bei jedem Anbremsen komplizierter." Normalerweise wird Barbera im Rennverlauf immer schneller, doch durch diese Umstände war es ihm diesmal nicht möglich seien Strategie umzusetzen.
"Einige Runden vor Schluss haben die Verfolger immer weiter aufgeholt. Deshalb habe ich mich auf die Verteidigung meiner Position konzentriert. Ich habe einfach immer die Tür zugeschmissen. Der kleine Kampf am Ende hat echt Spaß gemacht und ich habe keinen Platz verloren", sah er das Positive. Für die Zukunft werden sie aber wieder einen Schritt zurück machen, da sich die Veränderungen nicht bewährten. "Wir haben ein paar Einstellungen verändert, aber das hat uns nicht geholfen, weshalb wir in Indianapolis wieder auf unser normales Setup zurückgehen werden", schloss der Ducati-Pilot ab.

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