Ben Spies machte im Qualifying vor dem Rennen in Brünn dort weiter, wo es im letzten Jahr endete: auf dem vierten Platz. Der Texaner konnte sich zwischenzeitlich sogar vor seinem Teamkollegen, Jorge Lorenzo, halten. Mit seiner Zeit von 1:57.178 Minuten musste er sich nur um eine halbe Sekunde hinter Dani Pedrosa einreihen. "Heute lief es wirklich viel besser als gedacht, denn wir haben endlich eine gute Position", sagte der Yamaha Factory Racing-Fahrer.

In gewohnter Spies-Manier hielt er sich zurückhaltend, was das Rennen am Sonntag angeht. "Ich bin mir nicht zu 100 Prozent sicher, was wir im Rennen morgen anstellen können, aber wir haben gezeigt, dass wir den Speed haben, um um die Top-5 zu kämpfen", sagte er. Versprechungen wolle er aber nicht machen. Er war sich nur sicher, dass er "zu mindest ein gutes halbes Rennen" hinlegen kann. Den Faktor Glück lässt er dabei aber nicht außen vor.

"Wir sind sehr optimistisch, denn das Motorrad funktioniert gut und die Pace ist da. Ich hoffe nur, dass ich auch auch voll auf der Höhe bin", spielte er erneut auf seinen eingeklemmten Nerv im Nacken an, der ihm in der Qualifikation wohl keine größeren Probleme mehr bereitete. "Ich muss mich beim ganzen Team des Clinica Mobile bedanken, da sie dafür gesorgt haben, dass ich an diesem Wochenende bei der Musik dabei sein kann", schloss er ab.