Seit Ben Spies in dauerhaft Europa angekommen ist bestreitet er mit Yamaha seinen Weg. Zuerst in der Superbike-WM, in dieser Saison bei Tech3 als MotoGP-Rookie und im kommenden Jahr geht es ins Werksteam von Fiat Yamaha. 2011 läuft eigentlich auch der Vertrag mit dem Texaner aus, doch Spies strebt bereits jetzt einen längeren Aufenthalt im Werksteam an. Yamaha und Lin Jarvis planen ebenfalls schon für die kommenden Jahre, vor allem ab 2012, wenn die 1000cc-Maschinen kommen und so setzte man sich bereits jetzt zu neuen Verhandlungen an einen Tisch.

"Wir würden in den kommenden Monaten gern eine Verlängerung des Vertrages mit Ben erzielen", sagte Lin Jarvis gegenüber SpeedTV. Der neue Vertrag soll nach den Vorstellungen des Yamaha-Leiters bis 2013 laufen. "Ich spreche mit Bens Management über das Konzept. Wir können jetzt die Verhandlungen führen, da wir den neuen Vertrag mit Jorge unter Dach und Fach haben, das war unsere Priorität."

Mit dem Umstieg der MotoGP auf 1000cc-Maschinen kommen einige Testfahrten auf die aktuellen Fahrer zu. Sie sollen die Maschinen entwickeln. Mit einem Langzeitvertrag müsste auch niemand Sorge haben, dass der Fahrer mit seinem Wissen in ein anderes Team wechselt. "Ein Fahrer muss länger unter Vertrag sein, wenn er in die Entwicklungsarbeit mit einbezogen werden soll. Ben hat mit Yamaha Schritt für Schritt seine Entwicklung genommen, von den Superbikes ins MotoGP-Werksteam. Natürlich hätten beide Seiten gern eine Verlängerung dieser Zusammenarbeit."