"Der Korkenzieher ist extrem cool - du siehst am Eingang absolut nichts und du musst dich trotzdem voll da reinwerfen. Nach ein paar Runden fühle ich mich schon etwas schwindelig, nach all den Höhenunterschieden da", schwärmte und klagte ein recht glücklich dreinschauender Hector Barbera nach dem ersten Trainingstag der MotoGP zum Grand Prix der USA.
Doch von Eindrücken kommen keine Rundenzeiten und das weiß auch Barbera, der heute 13 wurde und bei seinem ersten Laguna-Auftritt 2,6 Sekunden auf Pacesetter Casey Stoner verlor. "Auch wenn er Korkenzieher-Abschnitt den meisten Spaß macht, habe ich doch auch dort die meisten Probleme", wusste der Spanier zu berichten. "Wir müssen dort einen schnelleren Weg für mich durch finden.
"Die Strecke an sich ist sehr interessant, aber ich habe mich noch nicht richtig an sie gewöhnt und dieser erste Abschnitt ist auch nur eine Frage des Gefühls", schilderte Barbera seine ersten Eindrücke weiter.
"Insgesamt bin ich glücklich, denn ich konnte 22 Runden fahren und mich in jeder von ihnen verbessern. Ich kam dann an die Box und holte mir einen neuen harten Reifen, aber mit dem hatte ich keinen Grip. Darum waren die letzten fünf Runden der Session wenig nützlich."
Als Positives nimmt sich Barbera aus dem ersten Tag mit, dass er die Strecke kennengelernt hat und dass er sich seine Bremspunkte setzen konnte. "Ich habe mir auch ein paar Referenzen bei anderen Fahrern angeschaut und jetzt muss ich die im Training einfach umsetzen."
"Meine Ducati funktioniert wirklich sehr gut - heute war es einfach nur eine Frage dessen, den Weg um diese Piste zu lernen, bevor wir mit dem Setup beginnen können", schloss Barbera seine Ausführungen ab.

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