Bislang muss Casey Stoner noch auf seinen ersten Saisonsieg warten, der nach der Saison Richtung Honda wechselnde Ducati-Pilot gibt sich aber ruhig. Denn er glaubt genau zu wissen, woran es bislang gescheitert ist. "Zu Saisonbeginn waren wir eigentlich schnell genug. Jerez war unser einziges Angst-Rennen. In Katar und Le Mans waren wir schnell genug, kamen aber nicht ins Ziel", erklärte der Australier.

In Mugello wechselte er dann auf die alten Radgabeln aus der Saison 2009, da er sich mit denen besser fühlte. "Ich wollte mein Selbstvertrauen wiederfinden. Danach hatte ich in Silverstone Arm Pump und einen schlechten Start. In Assen war ich auf der Maschine gut genug, kümmerte mich aber nicht genug um den Arm Pump", sagte Stoner.

In Barcelona sei er dann selbst schuld gewesen, betonte er und auf dem Sachsenring verlor er zu Beginn beider Rennen wertvolle Zeit hinter Andrea Dovizioso. Dennoch blieb er überzeugt, in Zukunft wieder Chancen auf den Sieg zu haben. Eigentlich hatte er schon am Sachsenring damit gerechnet, länger vorne Druck machen zu können. "Es gibt keine weiteren Gründe [warum ich noch nicht gewonnen habe]. Ich muss einfach nur meinen Job erledigen."