Nach dem Rennen in Silverstone hatte Casey Stoner unter anderem darüber geklagt, dass er Muskelprobleme in den Armen hatte, also mit dem so genannten Arm Pump kämpfte. Doch der Australier machte sich deswegen keine Sorgen, sondern glaubte, dass er in Assen in weniger als einer Woche keine Probleme mehr damit haben wird.

"Ich weiß, was passiert ist. Das war der Unter-Anzug, den ich anhatte. Ich hatte für das Wochenende drei neue und sie waren an den Armen enger als davor. Das macht viel aus. Wir haben es erst nach dem Rennen rausgefunden, das ist alles", sagte er.

Da es in Silverstone kalt war und dadurch die Arme unterkühlt und weil die Muskeln mehr Druck aushalten mussten als sonst, kam es zu den Problemen. "Es ist ein dummer Fehler und etwas, woran ich nicht dachte. Morgen wird alles wieder in Ordnung sein. Arm Pump ist nicht so. Ich hatte es rechts, da es viele Rechtskurven gibt und man die Maschine immer nach links hin aufrichtet. Dadurch begannen die Schmerzen", meinte Stoner.

Bereits am Freitag merkte er erste Symptome und hatte sie das ganze Wochenende. "Es war aber das erste Mal abgesehen von Laguna Seca voriges Jahr und damals war ich müde. Ich hatte das solange ich auf der Straße fuhr mein ganzes Leben nicht, dadurch hatte ich da heute zu kämpfen."