Das schwierige Silverstone-Wochenende endete für Suzuki nicht unbedingt einfach. Immerhin konnte das Team feststellen, dass die wärmeren Bedingungen am Sonntag hilfreich waren, womit auch gleich die Bestätigung vorhanden war, dass das altbekannte Temperatur-Problem wieder aufgetreten war. Loris Capirossi half das aber wenig, ungeachtet dessen, dass er sich besser auf der Maschine fühlte. "Mein Start war nicht schlecht, aber ich konnte nicht so hart fahren wie ich wollte und sieben Runden vor Schluss verlor ich beim Bremsen die Front. Ich musste also die Bremsen loslassen, kam zu schnell in die Kurve und stürzte im Kies", sagte der Italiener.
Daher blieb das Wochenende für ihn auch ein schlechtes, denn er fand nichts, was ihn schneller machte und Grip gab es ohnehin keinen. "Manchmal sind Rennen einfach so und man muss einfach weitermachen, bis es besser wird." Da hätte Alvaro Bautista in Silverstone noch lange weitermachen müssen, denn für ihn fühlte sich das Rennen wie das erste Training an, da die Maschine endlich bessere Bedingungen vorfand und er viel schneller fahren konnte. "Ich hatte bei den besseren Bedingungen keine Referenzpunkte, also musste ich sie im Rennen lernen und das war recht schwierig", erklärte er.
Schneller als im Qualifiyng
So schaffte er am Ende lediglich Rang zwölf, war aber dennoch zufrieden, da sich die Maschine im Vergleich zu den kälteren Bedingungen gut verbessert hatte. "Ich konnte im Rennen konstant schneller fahren als auf meiner besten Runde im Qualifying. Auch meine Schulter fühlt sich viel besser an. In den letzten Runden war es etwas schmerzhaft, aber ich bin zufrieden damit, wie ich mich erhole. Heute war der erste Tag seit meiner Verletzung, an dem ich wirklich pushen konnte und ich hoffe, ich werde bei den nächsten Rennen physisch stärker und bekomme mehr Vertrauen auf der Maschine", meinte Bautista.
Keine Wunder vom Rennen hatte sich Team Manager Paul Denning erwartet und deswegen war er schon zufrieden, dass beide Piloten um einen Top-Ten-Platz mitkämpften. "Das war besser als im Training oder Qualifying. Die etwas höheren Temperaturen haben uns ein wenig geholfen, aber das bedeutete auch, dass das Training vom Rest des Wochenendes bedeutungslos war. Für die Fahrer fühlte es sich fast so an, als ob sie den ersten vernünftigen Run des Wochenendes machen", erklärte Denning.

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