Hector Barbera begab sich im ersten Freien Training in Silverstone auf Entdeckungsreise auf der unbekannten Strecke. "Man entdeckt auf jeder Runde etwas Neues", verriet der Spanier, der sich deshalb nicht von den Rundenzeiten den Kopf verrückt machen ließ. "Ich werde keine großen Eingriffe ins Setup machen, sondern weiter Runden abspulen und der Reihe nach jedes kleine Geheimnis der Strecke aufdecken."
Nach den ersten Runden gefällt ihm der umgebaute Kurs sehr gut. "Leider hat es in den letzten Minuten geregnet", sagte er. "Am Anfang brauchte ich einige Zeit, um meine Referenzpunkte zu finden." Dann fuhr einen Run mit 18 Runden am Stück und verbesserte sich stetig. "Ich verstand immer mehr, welche Linie ich fahren muss", bestätigte er.
Am meisten Spaß hatte er im ersten und letzten Sektor. "Es sieht nicht so aus, aber man benötigt hier ein flüssiges Setup, da es viele Richtungswechsel gibt." Das Team spielte etwas mit der Elektronik, um Problemen mit der Front am Kurvenausgang entgegen zu wirken. Ansonsten blickt er dem Rest des Wochenendes optimistisch entgegen. Noch gibt es viel zu entdecken.



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