Das Debüt des Red Bull F-Kanals wurde mit Spannung erwartet. Am Freitag fuhren Sebastian Vettel und Mark Webber erstmals mit der Newey-Version des McLaren-Systems. Zunächst ging das Team davon aus, dass der F-Kanal einen Vorteil bringt und man ihn wahrscheinlich auch im Qualifying und Rennen einsetzen wird. Doch laut Autosport entschied sich Red Bull nach einer gründlichen Analyse der Trainingsdaten dagegen.

Der F-Kanal bringe zwar einen Topspeedvorteil auf der Geraden, beeinträchtige aber auch den Abtrieb des Autos. Auch funktioniere das Teil noch nicht konstant genug, um es im Rennen einzusetzen. Den nächsten Test wird Red Bull im Freien Training in Kanada unternehmen. Bis dahin können Adrian Newey & Co noch etwas am System feilen.