Mit 59 Punkten liegt Robert Kubica aktuell auf Rang sechs der Gesamtwertung. Sein Rückstand auf die Leader Sebastian Vettel und Mark Webber beträgt 18 Punkte. Doch laut dem Polen lautet Renaults Ziel nicht, Red Bull einzuholen und zu schlagen. "Man muss realistisch bleiben. Red Bull ist immer noch meilenweit entfernt und viel schneller als wir", sagte Kubica.
"Im Moment verfahren wir nach unserem eigenen Plan, der lautet: das Auto verbessern und konstant jedes Rennen neue Updates haben. Das werden wir den Rest der Saison versuchen", fuhr er fort. Sowohl im R30 als auch im RB6 läuft ein Renault-Triebwerk, doch das sei auch die einzige Gemeinsamkeit beider Autos. "Der Motor ist nur ein Teil von vielen. Unser Problem ist nicht die Motorpower, sondern wir brauchen mehr Grip und mehr Downforce", verriet der Pole auf der offiziellen F1-Homepage.
Keine Gedanken an 2011
In Monaco konnte Red Bull seine Stärke nicht ausspielen. Das sei auch der Grund gewesen, warum man näher an die Konkurrenz herankam. "Aber es ist eindeutig, dass Red Bull das beste aerodynamische Paket hat", betonte Kubica. Aufgrund seiner bisherigen Performance wurde der Pole zuletzt mit einem Cockpit bei Ferrari in Verbindung gebracht. Für Kubica ist es aber noch zu früh, um über die nächste Saison nachzudenken.
"Sicher wird es eine Zeit geben, wo ich mir Gedanken darüber machen muss, ob ich bei Renault bleibe oder nicht", erklärte der Renault-Pilot. Über die Spekulationen im Hintergrund zerbreche er sich nicht den Kopf. "Die ganze Sache interessiert mich nicht wirklich. Ich hoffe einfach, dass ich in der Fahrerwertung auf einer guten Position lande, was auch dem Team in der Konstrukteurswertung helfen würde. Das einzige, was mich interessiert ist, eine gute Arbeit abzuliefern, um das Beste für mich und das Team herauszuholen", sagte der Pole.



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