Die erste Hälfte der Saison ist vorbei. Für Renault verliefen die ersten sieben Rennen allerdings alles andere als erfreulich, doch Fernando Alonso ist zuversichtlich, dass man in der zweiten Hälfte zurückschlagen kann. "Ich habe eine Menge Vertrauen in das Team. Jeder arbeitet hart, um unsere Situation zu verbessern. Wir arbeiten schon sehr lange zusammen und haben oft bewiesen, dass wir niemals aufgeben", erklärte Alonso.
Doch der zweifache Champion ist Realist genug, um zu wissen, dass man nicht über Nacht einen riesigen Schritt nach vorne machen kann. "Wir müssen jedes Rennen neue Teile bringen, um sicherzustellen, dass wir um Punkte kämpfen und hoffentlich dann auch kontinuierlich auf das Podium fahren können", meinte Alonso. Bereits in Silverstone will Renault einen ersten Schritt in Richtung Punkte und Podium machen.
Punkte und Podium
"Ich bin optimistisch, dass wir ein besseres Resultat erzielen werden als in der Türkei. Der R29 hat in schnellen Kurven bisher immer gut funktioniert. Deshalb sollten wir dieses Wochenende konkurrenzfähiger sein. Zudem werden wir wieder neue Teile am Auto haben, die uns zusätzliche Performance geben sollten", verriet der Spanier. Teamkollege Nelson Piquet will in Silverstone vor allem endlich im Qualifying glänzen. "Ganz klar, ich muss eine bessere Leistung im Qualifying abliefern. So weit hinten im Feld zu starten, zerstört mir das Rennen", weiß Piquet.
Das Problem: die Abstände zwischen den Teams sind sehr gering. Verliert man wenige Zehntel, kann man statt auf Platz sechs auf Rang 16 stehen. "Man darf sich deshalb keine Fehler erlauben", meinte Piquet. Für den Brasilianer fühlt sich der Grand Prix in Silverstone schon fast wie ein Heimrennen an, schließlich lebt er schon fünf Jahre in England und die Strecke liegt nicht weit entfernt vom Renault-Werk in Enstone. "Zudem bin ich schon früher in meiner Karriere hier Rennen gefahren. Die britischen Fans sind richtig enthusiastisch wenn es um die Formel 1 geht", erklärte Piquet.



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