Ferrari ist nicht dumm - Ecclestone über Ferrari-Ausstieg nicht besorgt
Bernie Ecclestone ist wegen der Vorstandssitzung am Dienstag nicht besorgt. Er glaubt nicht, dass Ferrari die Formel 1 verlassen wird.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Bernie Ecclestone bleibt gelassen, Foto: Sutton
Alle Augen richten sich am Dienstag nach Maranello. In einer Vorstandssitzung will Ferrari über die Zukunft in der Formel 1 sprechen. Aufgrund der wachsenden Spannungen zwischen den Teams und der FIA wegen der Einführung einer Budgetobergrenze für 2010 mit damit verbundenem Zweiklassen-Reglement will der Vorstand die aktuelle Situation analysieren und das weitere Engagement in der Formel 1 unter die Lupe nehmen.
Bernie Ecclestone ist deshalb nicht besorgt. "Ferrari ist nicht dumm. Sie wollen die Formel 1 nicht verlassen und wir wollen sie nicht verlieren", erklärte der 78-Jährige gegenüber der Times. Für Ecclestone ist Ferrari vor allem die Zweiklassengesellschaft ein Dorn im Auge, doch die Aussichten darauf würden langsam verschwinden. Ein weiteres Problem ist, dass mehrere Teams u.a. Ferrari gegen einen Externen sind, der ihre Finanzen überwachen soll. Doch in diesem Punkt will Ecclestone einlenken. Der Formel-1-Zampano will den Teams erlauben, selbst ihre Ausgaben zu überwachen.
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