Formel 1

Zwei Unfälle und zwei Punkte - Trulli enttäuscht, Glock zufrieden

Jarno Trulli und Timo Glock stießen jeweils mit einem BMW Sauber-Piloten zusammen. Für Trulli war das Rennen danach beendet, Glock holte noch zwei Punkte.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Toyota verlässt Shanghai mit zwei WM-Punkten im Gepäck. "Timo [Glock] brachte gestern seine Qualifying-Runde nicht zusammen, aber er gab nie auf. Heute fand er sich zwei Mal ganz hinten im Feld, er bewies großen Einsatz, überholte einige Autos und holte am Ende noch zwei Punkte", lobte Teamchef Tadashi Yamashina seinen Piloten.

Es war ein hartes Rennen, vor allem zu Beginn. Es war kalt und teilweise unfahrbar. Wenn du ganz hinten fährst, dann siehst du überhaupt nichts.
Timo Glock

Der Deutsche nahm das Rennen mit einem bis oben hin voll getankten Toyota von der Boxengasse aus in Angriff. Bis zur zweiten Safetycar-Phase hatte sich Glock bis auf Rang elf vorgekämpft. In Runde 24 stieß der Toyota-Pilot mit dem BMW Sauber von Nick Heidfeld zusammen und musste wegen eines Schadens am Frontflügel vorzeitig in die Box. Das Team tankte ihn voll und der Deutsche konnte bis zum Schluss durch fahren.

"Am Ende haben wir, obwohl wir aus der Boxengasse gestartet sind, Punkte geholt. Damit müssen wir zufrieden sein. Es war ein hartes Rennen, vor allem zu Beginn. Es war kalt und teilweise unfahrbar. Wenn du ganz hinten fährst, dann siehst du überhaupt nichts. Das Safetycar hätte das ein oder andere Mal auf die Strecke kommen sollen. Leider habe ich einmal Nick gedreht. Ich konnte nichts sehen und habe meinen Bremspunkt verpasst", erzählte Glock nach dem Rennen.

Kollision mit Kubica

Danach habe das Auto nicht mehr so gut funktioniert wie vorher. Doch während Timo Glock nach seinem Zusammenstoß mit Nick Heidfeld weiterfahren konnte, war für seinen Teamkollegen Jarno Trulli nach einem Zusammenstoß mit Robert Kubica das Rennen vorbei. Der Italiener wurde in Runde 17 vom BMW des Polen getroffen, rettete sich ohne Heckflügel in die Box, doch der Schaden war zu groß. "Das war kein guter Tag für mich", erklärte ein enttäuschter Trulli.

"Die Bedingungen waren sehr schwierig, es stand sehr viel Wasser auf der Strecke und ich hatte sehr viel Aquaplaning. Als das Safetycar das erste Mal von der Strecke ging, hatte ich einen soliden Start. Aber dann hatte ich mit dem Grip zu kämpfen und verlor an Boden. In Runde 17 fühlte ich einen Schlag von hinten und verlor meinen Heckflügel. Ich konnte das Rennen nicht fortsetzen", erzählte der Toyota-Pilot.


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