Die Red Bull-Piloten waren in Shanghai im Einklang: David Coulthard kollidierte mit Felipe Massa, Robert Doornbos machte bereits in der ersten Kurve mit seinem Namensvetter Robert Kubica Bekanntschaft. "Das Rennen hat schon schlecht begonnen, dadurch dass mich Dornboos in der ersten Kurve rausgeschoben hat", klagte der Pole.
"In der ersten Ecke ist es einfach sehr eng geworden, das passiert schon mal", versuchte sich der Rückkehrer zu verteidigen. "Schade, dass ich dadurch knapp am Punkt vorbeigefahren bin - aber vielleicht klappt es ja in Suzuka." In Shanghai musste er jedenfalls schon in der ersten Runde einen Notboxenstopp einlegen und sich einen neuen Frontflügel abholen. "Danach hat es viel Spaß gemacht. Ich habe elf Fahrer überholt und zur richtigen Zeit auf Trockenreifen gewechselt."
Für Robert Kubica lief der China GP ähnlich spannend. "Nach dem Zwischenfall war ich unglaublich schnell unterwegs, deswegen dachte ich auch, dass es mit Trockenreifen gehen müsste", nannte er seinen zweiten Tiefpunkt des Tages. Kubica wechselte als erster auf Rillenreifen und wurde dafür gnadenlos bestraft. "Aber es war doch zu früh, vor allem weil es aus der Boxengasse raus und auf dem ersten Stück doch noch sehr nass war - da waren die Reifen dann wieder kalt. Ich bin dann wieder reingekommen und konnte auf den gebrauchten Intermediates wieder das Tempo der Spitzengruppe mitgehen." Ehrlich gestand er: "Ich habe mich verschätzt - das hat mich das Rennen gekostet, aber ich habe mit Sicherheit daraus gelernt."



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