Es gibt Dinge, die sind einfach so und daran ändert sich normalerweise nichts. So war Mark Webber in den meisten Qualifyings in diesem Jahr vor Nico Rosberg und Nico Rosbergs Auto ist im Verlauf der Qualifyings prinzipiell besser fahrbar geworden. Nun war es in Monza aber so, dass irgendwie alles anders war als sonst - zumindest bei Williams. Mark Webber wird zum Beispiel das Rennen von Platz 19 starten, sieben Positionen hinter seinem jungen Teamkollegen.
"Es war eine schwierige Session für mich heute", sagte Webber zum Qualifying, "ich hatte in der Vergangenheit nie wirklich ein Problem im Qualifying, heute konnte ich aber das Auto aus irgendeinem Grund nicht finden." Damit meinte er nicht, dass er nicht gewusst hatte, wo er seinen Boliden geparkt hatte, sondern, dass er einfach keinen Speed hatte. "Nicht schnell genug, so einfach ist das!"
Nico Rosberg war schnell und das von Beginn an. Deswegen rechnete er auch mit einer Startposition um Platz sieben oder acht. "Ich bin in die zweite Session gekommen und normalerweise wird das Übersteuern mit Fortdauer des Qualifyings weniger und wir werden stärker und stärker. Aber heute ist das Auto genau in die andere Richtung gegangen. Als sich die Strecke während der Session veränderte, hatte ich hinten keinen Grip mehr", brachte Rosberg das zweite Beispiel für die verkehrte Welt bei Williams.

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