Ralf Schumacher hatte vor dem Italien GP nur einen Wunsch: er wollte endlich einmal ein Rennwochenende ohne Probleme und äußere Einflüsse absolvieren. Dann würden die guten Ergebnisse für Toyota schon kommen. Das hoffte er jedenfalls. Nach dem Qualifying waren die Gesichter bei den Japanern jedoch wieder einmal lang und trist: "Es war wahnsinnig frustrierend die dritte Qualifying-Session anzuschauen, ohne selbst daran teilzunehmen", klagte Technikchef Pascal Vasselon. "Das war unser zweitschlechtestes Qualifying des gesamten Jahres." Darüber könne man nicht glücklich sein.

Die Gründe dafür kennen die Weiß-Roten aber noch nicht. "Wir haben noch keine genaue Erklärung dafür", betonte Vasselon. Ralf Schumacher lieferte zumindest den Ansatz einer Erklärung: "Nach dem Regen gestern Abend hatte die Strecke am Morgen nur wenig Grip." Dies sei auch im Qualifying so gewesen. "Ich hatte Probleme die richtige Balance zu finden."

Jarno Trulli war genauso "enttäuscht" nicht unter die Top10 gekommen zu sein. "Uns fehlte heute aber einfach die nötige Performance", sagte er ehrlich. Mit seiner Leistung war er dennoch "zufrieden", da er "nicht mehr" aus dem Paket hätte herausholen können.

"Unser Auto war das ganze Wochenende schwer zu fahren und uns fehlt die nötige Konstanz", fügte Ralf hinzu. "Morgen liegt ein langes Rennen vor uns, aber eines, in dem man überholen kann." Deshalb hofft Ralf wie im Vorjahr "einige Plätze" gutzumachen und vielleicht doch noch ein versöhnliches Ergebnis einzufahren.