Pole Position mit mehr Sprit, keine Reifenprobleme, keine technischen Probleme, die schnellste Rennrunde und ein deutlicher Sieg - für Flavio Briatore war all das "ganz easy". Die Franzosen hätten mühelos noch etwas nachlegen können. "Wir haben noch nicht einmal alles aus dem Paket herausgeholt."
Am letzten Freitag haben die Zeitungen Renault noch Rang 2 zugeschrieben. "Aber es lief dann wohl anders", spottete Briatore in der Gazzetta dello Sport. "Laut Ferrari gehörten die Pole und der Sieg ihnen. Am Ende haben sie aber gar nichts davon geholt."
Entsprechend klare Worte spricht der Renault-Teamboss: "Wir sind momentan die schnellsten und zuverlässigsten. Wenn Ferrari keinen Reifenvorteil hat, können sie uns nicht einholen."
Renault habe dabei weder "Angst" vor der Konkurrenz noch werde man sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. "Ferrari spricht immer davon, dass sie neue Teile bekommen werden. Nun ja, wir entwickeln auch immer weiter und haben noch einiges in der Hinterhand."
Die große Hoffnung der Rivalen ist es nun, dass Fernando Alonsos schier unglaubliche Zuverlässigkeitsserie bald reißen wird. In Kanada jährt sich sein letzter Ausfall in Form eines Fahrfehlers zum ersten Mal. Sein letzter technisch bedingter Ausfall war in Belgien 2004.
"Seit er für uns fährt kann man seine Ausfälle an einer Hand abzählen", betont Briatore. "Seine Konstanz ist erstaunlich", schließt sich sein nächstjähriger CEO Martin Whitmarsh an. "Er hat noch nie viele Fehler gemacht, aber seine Vorstellung in diesem Jahr ist unglaublich."



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