Am Ende des Jahres läuft Mark Webbers Vertrag bei WilliamsF1 aus. Angesichts des freien Renault-Cockpits bringen ihn viele mit einem Wechsel zu den Franzosen in Verbindung, für die er zu Beginn seiner Karriere bereits als Testfahrer agierte. Trotz seiner Management-Verbindung zu Flavio Briatore spricht jedoch eine Option von Frank Williams gegen einen solchen Wechsel.
Webber peilt ohnehin eine weitere Zusammenarbeit mit Williams an, die er schon im letzten Jahr gegenüber BMW verteidigte und als sein Wunschteam bezeichnete. "Man glaubt immer, dass es woanders besser sei", so der Australier gegenüber Autosport. "Aber überall gibt es Probleme. Dieses Wochenende lief schlecht für uns, aber vielleicht sieht es in Montreal schon wieder anders aus."
Neben den schwankenden Leistungen seines Teams bereitete ihm zuletzt vor allem die schlechte Zuverlässigkeit Kopfzerbrechen. Angesichts des angeblich anstehenden Wechsels von Cosworth- zu Toyota-Aggregaten sieht er der Zukunft aber positiv entgegen.
"Williams hat für nächstes Jahr viel Potenzial stark abzuschneiden." Vorher müsse man aber schon in diesem Jahr besser werden - und zwar beginnend in Kanada. "Es wird eine harte Saison. Wir mussten viel überwinden und haben noch nicht alles zusammen."



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