Für Rubens Barrichello verliefen die ersten drei Saisonrennen enttäuschend. Der Brasilianer hatte große Probleme sich mit seinem neuen Arbeitsgerät zurecht zu finden und wollte seine Saison erst mit dem Europa-Auftakt in Imola richtig beginnen. Wäre nicht ein Problem bei seinem Tankstopp aufgetreten, hätte dies zumindest zu einem gewissen Grad auch funktioniert.

Dennoch war Rubinho nicht ganz zufrieden. "Im Qualifying hatten wir wieder die Pace, im Rennen aber nicht", klagte er nach dem Rennwochenende. "Wir haben viel zu erledigen und sind noch weit davon entfernt das Potenzial unseres Autos voll auszunutzen. Bevor wir jemanden beschuldigen können, müssen wir noch viel am Auto arbeiten."

Das Team gehe mit dieser Situation jedoch "gelassen" um und verfalle deshalb nicht in Panik. "Es ist eine Kombination aus verschiedenen Dingen", beschreibt er die Probleme kryptisch. "Wir machen das Auto mit jedem Tag stärker und besser, aber es reicht noch nicht, um diese kleinen Probleme auszugleichen." Bis zum nächsten Rennen auf dem Nürburgring, haben die Japaner in Silverstone die nächste Gelegenheit den Feinschliff an ihren RA106 zu verbessern.