Als Siebter der Konstrukteursmeisterschaft kommt Williams zum ersten Europarennen den Saison 2006 nach Imola und ein großes Problem der Briten, die mangelnde Zuverlässigkeit soll gelöst sein. Sam Michael, der Technische Direktor des Teams, erklärt, dass man das Problem bei den Tests in Vallelunga und Barcelona gefunden und behoben habe. "Wir werden auch aerodynamische und mechanische Verbesserungen am Auto haben, die alle Teil unseres ganz normalen Weiterentwicklungsprogramms sind." Die neuen Bridgestone-Reifen, spezielle für niedrige Temperaturen, sollten es den Piloten auch leichter machen, den nötigen Grip auf der Strecke zu finden und eine gute Linie über die berühmt-berüchtigten Randsteine zu finden.
"Als erstes Rennen in Europa wird Imola immer von alles sehnlichst erwartet," meint auch Mark Webber. "Man hat das Gefühl, dass man nach den Überseerennen wieder nach Hause kommt und die Saison erst richtig anfängt. In Imola ist immer eine sehr gute Atmosphäre im Fahrerlager da wir wieder unsere Motorhomes dabei haben. Das gibt einem alles ein viel familiäreres Gefühl."
Nico Rosberg, freut ich ganz besonders, nach zwei Rennen auf unbekanntem Terrain, wieder auf eine Strecke zu kommen, die er bereits aus der GP2 kennt. "Ich freue mich auf mein erstes Formel 1-Rennen in Imola," sagt der 20-jährige. "Die Testfahrten letzte Woche in Barcelona verliefen sehr gut und ich denke, wir haben gute Fortschritte gemacht. Ich kenne die Strecke in Imola aus der GP2, das wird mir ganz sicher helfen. Wir werden sehen, wie es läuft."
Einen kleinen Vorteil dürften Webber und Rosberg auch aus der Tatsache schöpfen, dass beide mit neuen Motoren an den Start gehen, während der Großteil der Konkurrenz schon das zweite Rennen mit den Aggregaten fährt, die bereits in Australien im Einsatz waren. "Um ganz sicher zu gehen, dass der Motor in Imola so zuverlässig wie möglich ist, werden beide Fahrer mit neuen Motoren an den Start gehen," erklärt Simon Coburn, Formel 1-Chef bei Cosworth. "Da weder Mark noch Nico das letzte Rennen beendet haben, gibt es auch keine Strafversetzung."

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