Mehr als 4.790 Testkilometer haben die McLaren-Piltoten in den vergangen Wochen in Barcelona und Paul Ricard absolviert und reisen nun äußerst zuversichtlich nach Imola zum Europaauftakt der diesjährigen Formel 1-Saison. "Wir hatten solide Tests in Barcelona letzte Woche, wir konnten die geplanten Entwicklungen am MP4-21 abschließen und die Forschschritte, die Pedro (de la Rosa) und Gary (Paffet) in Paul Ricard eine Woche zuvor gemacht hatten, fortsetzen," so Kimi Räikkönen. "Es wird interessant sein, wie sich diese Veränderungen auf der Strecke auswirken."
Anders als viele andere Rennstrecken verfügt das Autodromo Dino e Enzo Ferrari kaum über lange Geraden und schnelle Kurven und die Autos müssen ständig beschleunigt und wieder hart abgebremst werden. "Das bedeutet, dass die Traktion, die Bremsen und sie Stabilität der Bremsen eine Schlüsselrolle für das Rennen spielen werden," erklärt Räikkönen weiter. "Um schnelle Runden zu fahren, muss man in Imola hart über die Randsteine fahren und weil die so hoch sind, höher als auf den meisten anderen Strecken, müssen wir das Auto eher weich abstimmen damit es die Randsteine leichter nimmt."
Juan Pablo Montoya, früher nicht gerade als Fitnessfanatiker bekannt, hat sich auf den Grand Prix von San Marino ganz besonders intensiv vorbereitet. "Imola ist eine von drei Strecken, die entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren werden. Das beansprucht den Körper ganz besonders, speziell im Nackenbereich," so der Kolumbianer. "Das ist aber kein großes Problem, ich habe mich mit meinem Trainer darauf vorbereitet, so dass keine Probleme entstehen können. Es gibt in Imola ein paar tolle Kurven, wie die Piratella und die Acque Minerali, da muss man attackieren und soviel Tempo wie möglich mitnehmen. Das sollte mit einem V8 ziemlichen Spaß machen."

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